(Alliance News) - Der Getränkeabfüller Coca-Cola HBC AG hat am Donnerstag nach einem 'guten Start in das Jahr' seine Jahresprognose bestätigt.

Die Aktien des Unternehmens fielen am Donnerstagvormittag in London um 3,9% auf 4.257,00 Pence. Im bisherigen Jahresverlauf 2026 verzeichnen sie ein Plus von rund 13%.

Coca-Cola HBC ist in Märkten wie Österreich, Zypern, Griechenland, Italien, Irland und der Schweiz tätig.

Der Nettoumsatz des Unternehmens stieg in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 im Vergleich zum Vorjahr um 12% von 2,42 Mrd. EUR auf 2,71 Mrd. EUR. Auf organischer Basis wuchs der Umsatz in etwa im gleichen Tempo.

Das Absatzvolumen erhöhte sich auf berichteter Basis um 9,7% und organisch um 9,6%. Der Nettoumsatz pro Verkaufseinheit (Unit Case) lag um 2,2% höher, was einem organischen Zuwachs von 1,8% entspricht.

Vorstandsvorsitzender Zoran Bogdanovic bezeichnete dies als 'hochwertige Ergebnisse trotz herausfordernder makroökonomischer Bedingungen'.

'Das starke zugrunde liegende Volumenwachstum entsprach unseren Planungen und wurde durch zusätzliche Verkaufstage im Berichtszeitraum weiter gestärkt. Wir haben Fortschritte bei unserer Strategie erzielt, indem wir in unser einzigartiges 24/7-Portfolio investiert, 'Coke & Meals'-Kampagnen in unseren Märkten aktiviert und Innovationen für Monster und Powerade eingeführt haben. Wir investieren weiterhin in unsere massgeschneiderten Kapazitäten, die eine starke segmentierte Umsetzung in allen Märkten ermöglicht haben', sagte Bogdanovic.

'Trotz erhöhter geopolitischer und makroökonomischer Unsicherheit sind wir weiterhin zuversichtlich, dass wir durch unser Portfolio, unsere Fähigkeiten und unsere Mitarbeiter gut aufgestellt sind, um uns am Markt zu behaupten, und bestätigen heute unsere Prognose für 2026.'

Das in Zug (Schweiz) ansässige Unternehmen Coca-Cola HBC erwartet für 2026 weiterhin ein organisches Umsatzwachstum im mittelfristigen Zielkorridor von 6% bis 7%. Beim organischen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird ein Wachstum zwischen 7% und 10% angestrebt. Der Nettoumsatz belief sich im Jahr 2025 auf 11,60 Mrd. EUR, während das operative EBIT bei 1,31 Mrd. EUR lag.

Das Unternehmen hob seine Schätzung für die Finanzierungskosten von bisher 25 bis 45 Mio. EUR auf nunmehr 45 bis 65 Mio. EUR an.

Von Eric Cunha, Redaktionsleiter Alliance News

Anmerkungen und Fragen an newsroom@alliancenews.com

Copyright 2026 Alliance News Ltd. Alle Rechte vorbehalten.