CK Hutchison prüft laut einem Bericht von Bloomberg News vom Freitag einen umstrukturierten Verkauf von Dutzenden Hafenanlagen an ein globales Konsortium, indem das Geschäft in kleinere Einheiten mit unterschiedlichen Eigentümerstrukturen aufgeteilt wird, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten.

CK Hutchison, mit Sitz im von China kontrollierten Hongkong, steht seit der Ankündigung im vergangenen Jahr, 43 Häfen in 23 Ländern – darunter zwei in der Nähe des Panamakanals – an ein von BlackRock und der von der Familie des italienischen Milliardärs Gianluigi Aponte kontrollierten Reedereigruppe MSC geführtes Konsortium zu verkaufen, stark in der Kritik Pekings.

Dem vorgeschlagenen Modell zufolge könnte Chinas staatliches Unternehmen COSCO Shipping Corp größere Anteile an Häfen in Regionen übernehmen, die als stärker an Peking ausgerichtet gelten, etwa in Afrika, wie aus dem Bericht hervorgeht.

Andere Mitglieder des Konsortiums, darunter Aptontes Terminal Investment und BlackRock, würden laut Bloomberg eine größere Kontrolle über Vermögenswerte in anderen Regionen erhalten.

China habe COSCO signalisiert, dass eine solche Struktur akzeptabel wäre, allerdings befinden sich die Gespräche noch in einem frühen Stadium und wichtige Details sind noch nicht finalisiert, heißt es weiter in dem Bericht.

CK Hutchison reagierte nicht umgehend auf eine Anfrage von Reuters nach einer Stellungnahme.
(Bericht von Roshan Thomas in Bengaluru; Redaktion: Nivedita Bhattacharjee)