Die US-Bank Citi hat ihre Empfehlungen für die Industriekonzerne ABB und Sandvik nach den jüngsten Kursgewinnen gesenkt, wie EFN berichtet.

Nach Einschätzung der Bank haben die Kurssteigerungen dazu geführt, dass die Aktien nun fairer bewertet sind.

Im Fall von Sandvik wurde das Rating auf "Neutral" (zuvor "Buy") herabgestuft, während das Kursziel auf 405 SEK (zuvor 355) angehoben wurde. Citi weist in der Analyse darauf hin, dass die Erwartungen im Vorfeld des Berichts zum ersten Quartal gestiegen sind und sich damit den Prognosen der Bank genähert haben.

"In Kombination mit dem anschließenden Kursanstieg sehen wir nun ein ausgewogenes Chance-Risiko-Verhältnis", schreibt Citi.

ABB wird herabgestuft, da das Unternehmen trotz verbesserter Margenaussichten als voll bewertet gilt.

"Bei einem EV/EBITA-Multiplikator von 21,5 für das Jahr 2026 liegt die Bewertung nahe an historischen Höchstständen. Zudem erreicht der Bewertungsaufschlag gegenüber Schneider Electric, den wir als den engsten Vergleichswert von ABB betrachten, Rekordniveau", so Citi.

Gleichzeitig hat Barclays die Einstufung für ABB auf "Equal Weight" (zuvor "Underweight") angehoben und das Kursziel auf 67 CHF (zuvor 57) nach oben korrigiert.