Der US-amerikanische Sach- und Unfallversicherer Cincinnati Financial hat am Montag bekannt gegeben, dass sich sein Gewinn im zweiten Quartal mehr als verdoppelt hat. Grund hierfür sind gestiegene Prämieneinnahmen sowie höhere Erträge aus Investitionen.
Die Ergebnisse unterstreichen die Stabilität von Versicherungsunternehmen - selbst in Zeiten, in denen Handelskonflikte andere Branchen beeinträchtigen. Während sich Verbraucher und Unternehmen zunehmend an wirtschaftliche Unsicherheiten gewöhnen, bleibt die Nachfrage nach Versicherungen konstant.
Wie das in Fairfield, Ohio, ansässige Unternehmen mitteilte, stiegen die verdienten Prämien um 15 % auf 2,48 Milliarden US-Dollar.
Die Anlageerträge legten um 18 % auf 285 Millionen US-Dollar zu, was vor allem auf höhere Zinszahlungen aus dem Anleiheportfolio zurückzuführen ist.
Für die drei Monate bis zum 30. Juni meldete das Unternehmen einen Gewinn von 685 Millionen US-Dollar beziehungsweise 4,34 US-Dollar je Aktie. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 312 Millionen US-Dollar beziehungsweise 1,98 US-Dollar pro Aktie.
Die Aktien des Unternehmens sind bis zum Börsenschluss am vergangenen Freitag seit Jahresbeginn um knapp 4 % gestiegen. Im Vergleich dazu verzeichnete der S&P 500 Versicherungsindex einen Zuwachs von rund 2,3 %.
Bereits Anfang dieses Monats hatte der Branchenprimus Travelers Companies höhere Gewinne gemeldet, die auf eine stärkere Zeichnung und bessere Anlageerträge zurückzuführen sind.


















