Diese Entwicklung erfolgt nur wenige Tage, nachdem Volkswagen-Chef Oliver Blume erklärt hatte, das Unternehmen könnte seine in China entwickelten Fahrzeuge auf den europäischen Markt bringen oder sogar Fabrikkapazitäten in Europa mit chinesischen Partnern teilen.
Elvis Cheng, Geschäftsführer von Xpeng für Nordosteuropa, sagte auf dem 'Future of the Car'-Gipfel der FT, dass das an der Hongkonger Börse notierte Unternehmen in Gesprächen mit dem deutschen Autobauer stehe, um zu prüfen, ob 'es eine Möglichkeit gibt, hier in Europa einen Standort zu finden'.
Volkswagen hält eine Beteiligung an Xpeng und unterhält in China drei Joint-Venture-Partnerschaften mit SAIC, FAW und JAC, von denen derzeit keiner über Produktionskapazitäten in Europa verfügt.
Xpeng ziehe laut FT auch den Bau eines neuen europäischen Werks in Betracht. 'Wir glauben, dass nicht alle Fabriken die Anforderungen unserer neuesten oder zukünftigen Produkte erfüllen können', so Cheng gegenüber der FT. Er fügte hinzu, dass die Werke von Volkswagen 'ein wenig veraltet' seien.
Volkswagen lehnte auf Anfrage von Reuters eine Stellungnahme zum FT-Bericht ab.
Blume hatte zuvor erklärt, Volkswagen werde prüfen, 'ob es Möglichkeiten für unsere chinesischen Partner in Europa gibt', um den Kapazitätsüberhang in den Werken abzubauen.
Um der heimischen Schwäche entgegenzuwirken, expandiert Xpeng aggressiv im Ausland. Die Expansion nach Europa sieht sich jedoch aufgrund verschärfter Regeln für Auslandsinvestitionen mit Herausforderungen konfrontiert. (Berichterstattung durch Abu Sultan in Bengaluru, zusätzliche Berichterstattung durch Mrinmay Dey in Mexiko-Stadt; Redaktion durch Shailesh Kuber)




















