Der Fonds Carnegie Strategiefonds legte im Januar um 0,53 Prozent zu. Dies geht aus einem Monatsbericht hervor, der vom Verwaltungsteam bestehend aus John Strömgren, Simon Blecher und Niklas Edman verfasst wurde.

Die Fondsmanager schreiben, dass das Jahr mit steigenden Börsen begonnen habe, obwohl der geopolitische Nachrichtenfluss weiterhin intensiv war. Schrittweise stärkere makroökonomische Signale und eine zu Beginn stabile Berichtssaison trugen dazu bei, die Sorgen zu dämpfen, auch wenn die Schwankungen zwischen den Sektoren deutlich waren und handelspolitische Aussagen für wiederkehrende Volatilität sorgten.

Gegen Ende des Monats haben mehrere Portfoliounternehmen ihre Quartalszahlen vorgelegt. Epiroc wurde vom Markt positiv aufgenommen, nachdem das Unternehmen einen Bericht vorgelegt hatte, der zwar den Erwartungen entsprach, aber die Unsicherheit hinsichtlich Margenentwicklung und Auftragseingang verringerte. Vergleiche mit Sandvik hatten zuvor die Stimmung belastet, doch das Unternehmen habe nun Schritte in die richtige Richtung unternommen.

Die Versicherungsbranche in den nordischen Ländern hatte es schwerer. Schlagzeilen über aggressive Preisgestaltung in den USA im Zusammenhang mit Teslas autonomer Fahrzeugversicherung setzten die Branche insgesamt unter Druck. Dies wird jedoch als ein begrenztes Phänomen auf einem spezifischen Markt interpretiert und nicht als strukturelle Bedrohung für nordische Akteure angesehen. Tryg berichtete besser als erwartet, wurde jedoch dennoch abverkauft, was eine erhöhte Exponierung rechtfertigte.

Die Forstunternehmen SCA und Holmen erzielten etwas schwächere Ergebnisse als prognostiziert, hauptsächlich aufgrund niedrigerer Holzpreise und eines trägeren Zellstoffmarktes. Gleichzeitig normalisierten sich die Kosten weiter, und die starken Bilanzen sowie Cashflows der Unternehmen bieten Unterstützung für eine zukünftige Nachfragesteigerung. Die Einschätzung ist, dass der Markt kurzfristigen Schwankungen in einem begrenzten Teil der Wertschöpfung große Bedeutung beimisst.

Am Kreditmarkt nahm die Aktivität im Primärsegment im Vergleich zum Dezember zu. Der Fonds agierte selektiv bei Neuemissionen. Laut den Verwaltern blieben die Margen stabil, und das Interesse an Emittenten mit robusten Cashflows und klaren Geschäftsmodellen war weiterhin hoch.

Im Laufe des Monats lag der Aktienanteil des Fonds bei etwa 62-63 Prozent.

Die größten Aktienpositionen waren Investor, Volvo und Atlas Copco mit Portfolioanteilen von 5,2, 4,3 beziehungsweise 4,2 Prozent. Industrie war mit Abstand der größte Sektor, gefolgt von Investmentgesellschaften und Immobilien.

Schweden war mit einem Anteil von 73,3 Prozent der größte Markt, gefolgt von Norwegen und Dänemark mit 8,9 beziehungsweise 5,9 Prozent.

Carnegie Strategiefonds, %Januar, 2026
Fonds MM, Veränderung in Prozent0,53