Der Fonds Carnegie All Cap A verzeichnete im März einen Rückgang von 8,30 Prozent. Seit Jahresbeginn beläuft sich das Minus damit auf 4,05 Prozent. Dies geht aus dem Monatsbericht der Fondsmanager Anna Strömberg und Viktor Henriksson hervor.
Der März erwies sich als volatiler und schwacher Monat an den Finanzmärkten, wobei die geopolitischen Entwicklungen das Geschehen dominierten. Hintergrund waren die Angriffe Israels und der USA gegen den Iran Ende Februar, gefolgt von der Schließung der Straße von Hormus durch den Iran.
Den Fondsmanagern zufolge trieb dies die Preise für Öl und Erdgas rasch in die Höhe, die um rund 50 Prozent stiegen, während sich die Metallpreise schwächer entwickelten und die langfristigen Zinsen deutlich anzogen.
Das sich zum Jahreswechsel abzeichnende verbesserte Konjunkturbild trübte sich ein, da Konsum, Investitionen und Risikobereitschaft nachließen. Dies habe zu breiten Kursverlusten an den Börsen beigetragen. Der Carnegie Small Cap Index fiel im Monatsverlauf um 5,6 Prozent, während der OMX-Index um 7,8 Prozent nachgab.
Auf Fondsebene wurde die Performance durch die Beteiligung am Immobilienunternehmen Atrium Ljungberg belastet, das im Einklang mit dem Sektor aufgrund des steigenden Zinsniveaus sank. Auch Alimak, das im bauaffinen Geschäft tätig ist, entwickelte sich in dem konjunktursensitiven Umfeld schwach.
Gleichzeitig legten mehrere Großunternehmen zu, in denen der Fonds nicht investiert war, darunter EQT, Ericsson sowie der Bankensektor, was die relative Performance negativ beeinflusste.
Positiv entwickelte sich hingegen Dynavox, das durch die Erschließung neuer Nutzergruppen weiterhin gute Wachstumschancen signalisierte. Die Fondsmanager hoben zudem hervor, dass frühere Investitionen die Rentabilität künftig weniger belasten werden, was die Voraussetzungen für verbesserte Margen schafft. Synsam entwickelte sich ebenfalls positiv, was auf das stabile Geschäftsmodell des Unternehmens zurückgeführt wird.
Die drei größten Positionen im Portfolio des Fonds waren zum Monatsende Volvo, Astra Zeneca und Atlas Copco mit Gewichtungen von 7,4, 5,7 bzw. 5,7 Prozent.
Hinsichtlich der geografischen Allokation wies der Fonds mit 83,0 Prozent die größte Exposition in Schweden auf, gefolgt von Großbritannien und der Schweiz mit 5,7 bzw. 5,4 Prozent.
Alimak Group publ AB ist ein in Schweden ansässiges Unternehmen, das im Bereich Industrieausrüstung tätig ist. Es bietet Lösungen für den vertikalen Zugang für Kunden im Baugewerbe und in anderen Sektoren. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Bauaufzüge, Industrieaufzüge, Mastkletterbühnen, Transportbühnen und Materialaufzüge. Es ist in vier Geschäftsbereichen tätig: Baumaschinen, die Aufzüge für temporäre Installationen entwerfen, entwickeln, herstellen und vertreiben; Industriemaschinen, die Aufzüge für permanente Installationen anbieten; Vermietung, die die Geräte des Unternehmens vermietet und wartet; und After Sales, der Service, Ersatzteile, Upgrades und Schulungen umfasst. Die Produktlinien des Unternehmens sind Alimak, Champion, Heis-Tes und Hek. Das Unternehmen ist unter anderem in Norwegen, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Korea, Singapur, Malaysia, Italien, Spanien, China, den Vereinigten Staaten, Brasilien und Indien tätig.
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Investment
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Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.