Die Pariser Börse zeigt sich weiterhin schläfrig und der CAC40 legt weniger als 0,1% zu (rund 8.125 Punkte), angetrieben von Edenred (+2,4%), Saint-Gobain (+2,8%) und Stellantis (+2,6%).
Bemerkenswert ist, dass an keinem der fünf Handelstage der Woche eine Schwankung von mehr als 0,4% verzeichnet wurde; die Wochenbilanz bleibt mit nahezu 0,00% unverändert.
An der Wall Street überwiegen zwar die Gewinne, jedoch bleibt der Anstieg marginal.
Die Inflationsdaten aus den Vereinigten Staaten (PCE für November) wurden mit Spannung erwartet, blieben jedoch ein ,,Non-Event": Die Rate verharrte wie erwartet bei 2,8%, der sequentielle Anstieg lag bei +0,3%.
Für eine positive Überraschung sorgte das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan, das von 52 auf 53,2 stieg. Die Einkommen erhöhten sich um 0,4% statt der erwarteten 0,3%.
Dies sorgte an der Wall Street nicht für große Bewegungen, aber die US-Indizes erreichten erneut ihre Allzeithochs (wäre jetzt Schluss, stünden neue Rekorde): Der S&P 500 notiert bei 6.893 Punkten (+0,55%), der Dow Jones bei 48.100 (+0,5%, nur noch 0,3% vom Schlussrekord entfernt), der Nasdaq steigt um +0,9% auf 25.810 (die 26.000 sind in Reichweite).
Die Veröffentlichung jüngster Indikatoren, die eine Abschwächung des US-Arbeitsmarktes bestätigten, stützt die Erwartungen auf eine weitere Zinssenkung der US-Notenbank Federal Reserve im Dezember. Dennoch bleibt Vorsicht geboten, da die Kerninflation in den letzten Monaten hartnäckig hoch blieb.
Das Konsensbarometer für eine dritte Zinssenkung liegt laut FedWatch-Tool der Börsenbetreiber CME Group aktuell bei 87%, verglichen mit 68% vor einem Monat.
Die US-Staatsanleihen geben leicht nach: Die Rendite der zehnjährigen T-Bonds liegt bei 4,12%, die der zweijährigen bei 3,542% (jeweils +1,1 Basispunkte).
,,Wir sind zwar bereits im Dezember, aber aufgrund des jüngsten Shutdowns der US-Bundesbehörden geben diese Zahlen nur einen Schnappschuss für den Monat September wieder", relativieren die Analysten der Danske Bank am Morgen. ,,Das sollte bei der Analyse beachtet werden", so die dänische Bank weiter.
In Europa hat sich das Handelsbilanzdefizit Frankreichs im Oktober deutlich auf 3,92 Milliarden Euro verringert (gegenüber erwarteten -5,2 Mrd. EUR) nach 6,35 Mrd. EUR im Vormonat, wie saison- und kalenderbereinigte Zahlen des Wirtschaftsministeriums (Bercy) zeigen.
Die deutschen Industrieaufträge stiegen im Oktober volumenmäßig um 1,5% gegenüber dem Vormonat (erwartet waren +0,5%), laut saison- und kalenderbereinigten Zahlen von Destatis, nach einer revidierten Steigerung um 2% im September (ursprüngliche Schätzung: 1,1%).
Im dritten Quartal 2025 wuchs das saisonbereinigte BIP in der Eurozone um 0,3% (erwartet: +0,2%) und in der EU um 0,4% gegenüber dem Vorquartal, wie eine Schätzung von Eurostat, dem Statistikamt der Europäischen Union, zeigt.
Am Anleihemarkt notiert die französische OAT 2035 bei 3,515% (-0,7 Basispunkte), eine deutsche Bundesanleihe mit gleicher Laufzeit bei 2,787% (+1,8 Basispunkte), während italienische BTPs unverändert bei 3,475% stehen.
Der Euro legt gegenüber dem US-Dollar um 0,1% zu und notiert bei 1,165 USD, ein Barrel Brent-Öl gewinnt 0,7% auf 63,75 USD, WTI steigt um 0,8% auf 60,15 USD.
Nach ihrer jüngsten Erholung treten die Ölpreise auf der Stelle, gefangen zwischen geopolitischen Unsicherheiten und Erwartungen einer Zinssenkung der Fed einerseits sowie der Aussicht auf ein mittelfristig weiterhin überhöhtes Angebot andererseits. Brent pendelt um 63,4 USD je Barrel.
Gold bleibt dank der Aussicht auf Zinssenkungen der Fed gut unterstützt. Das Edelmetall steigt um 0,4% auf 4.225 USD je Unze.
Bei den französischen Unternehmen meldet Derichebourg für das Geschäftsjahr 2024/25 einen kräftigen Anstieg des Nettogewinns um 63% auf 122 Millionen Euro, ,,dank des deutlichen Beitrags der Elior Group, der in den kommenden Jahren weiter zunehmen soll".
Air Liquide investiert rund 25 Millionen Euro in die Modernisierung seiner Luftzerlegungsanlage (ASU) in Yulin, Provinz Shaanxi. Zudem hat das Unternehmen eine Vereinbarung mit der Hyundai Motor Group unterzeichnet, um die internationale Partnerschaft zu stärken und die Wasserstoffwirtschaft zu beschleunigen.
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