Bumble hat am Dienstag für das erste Quartal einen Umsatz über den Erwartungen gemeldet. Die Strategie der Online-Dating-Plattform, jüngere Nutzer zurückzugewinnen, scheint erste Früchte zu tragen.

Das Unternehmen wies einen Umsatz von 212,4 Millionen Dollar aus und lag damit über den Analystenschätzungen von 211,4 Millionen Dollar, wie aus Daten von LSEG hervorgeht.

o Online-Dating-Plattformen kämpfen derzeit mit verlangsamtem Wachstum und sinkendem Engagement, insbesondere bei der Generation Z, die des endlosen Swipens überdrüssig ist und sich von der Qualität der Matches enttäuscht zeigt.

o Die Gesamtzahl der zahlenden Nutzer sank um 21,1 % auf 3,2 Millionen, verglichen mit 4 Millionen im Vorjahreszeitraum.

o 'Wir konzentrieren uns nun darauf, diese hochwertigere Mitgliederbasis zu aktivieren, indem wir im weiteren Jahresverlauf ein vollständig neu gestaltetes Bumble-Erlebnis auf unserer runderneuerten, KI-gestützten Plattform einführen', sagte Whitney Wolfe Herd, Gründerin und CEO von Bumble.

o Bumble, das sich im hart umkämpften Dating-Markt seit langem als 'Female-First'-Alternative positioniert, experimentiert mit Anpassungen an seinem Kernprodukt, um das Dating-Erlebnis kuratierter und weniger transaktional zu gestalten.

o Wettbewerber wie Tinder und Hinge aus dem Hause Match Group haben die Einführung KI-gestützter Funktionen, darunter personalisierte Prompts und In-App-Assistenten, beschleunigt.

o Analysten beobachten den Sektor genau, um festzustellen, ob Produktinnovationen und Preisanpassungen die Basis der zahlenden Nutzer nach anhaltendem branchenweitem Druck stabilisieren können.

o Der durchschnittliche Gesamtumsatz pro zahlendem Nutzer stieg im Berichtsquartal um 8,9 % auf 22,04 Dollar.

o Für das zweite Quartal prognostiziert das Unternehmen einen Umsatz in der Spanne von 205 bis 213 Millionen Dollar, während Analysten im Schnitt mit 215 Millionen Dollar gerechnet hatten.