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| Tops / Flops der Woche |
TOPS Accelleron Industries +22,06 %: Nach Veröffentlichung herausragender Geschäftszahlen hat der Schweizer Hersteller von Abgasturboladern seine Ziele nach oben angepasst. Der Konzern verweist auf die positive Dynamik der Geschäftsbereiche Seeschifffahrt und Energie als wichtigste Wachstumsmotoren für das 2. Halbjahr. Circle +19,46 %: Der Kurs des Emittenten des Stablecoin USDC ist diese Woche erneut gestiegen. Der vergangene Woche vom US-Kongress verabschiedete Genius Act dürfte die Entwicklung von Stablecoins vorantreiben. Saab +14,31 %: Der schwedische Rüstungskonzern hat im 2. Quartal die Erwartungen übertroffen und seinen Ausblick für das Geschäftsjahr angehoben. Saab profitiert nach wie vor von der Ausweitung der Verteidigungshaushalte in Europa. Legrand / ABB +9,77 %: Die beiden großen Anbieter elektrotechnischer Infrastruktur entwickeln sich weiterhin dynamisch und surfen auf der Welle der künstlichen Intelligenz. Ihre Quartalszahlen belegen solides Wachstum sowie eine anhaltend hohe Nachfrage bei Rechenzentren und komplexen Elektrifizierungsprojekten. Shopify +13,34 %: Einem Artikel der Financial Times zufolge könnte der US-Anbieter von E-Commerce-Plattformen zum strategischen Partner von OpenAI werden. Das Startup-Unternehmen plant offenbar, in seinen intelligenten Agenten eine Bezahllösung zu integrieren. Bei diesem Projekt würde Shopify eine zentrale Rolle spielen. Evolution +9,29 %: Trotz des anhaltenden Margendrucks hat der schwedische Marktführer im Online-Casinogeschäft den Erwartungen entsprechende Zahlen veröffentlicht. Das EBITDA liegt dabei sogar über den Analystenschätzungen. Für den Markt ein beruhigendes Signal. FLOPS Renault -18,4 %: Noch im vergangenen Jahr hatte der Konzern als einziger Automobilhersteller seinen Ausblick bestätigt. Nun musste aber auch Renault seine Prognosen nach unten korrigieren: Angesichts des schwächelnden europäischen Marktes hat das Unternehmen das Ziel für die operative Marge gesenkt. Elevance Health -18,66 %: Der Krankenversicherer hat seine Erwartungen für das laufende Jahr nach unten angepasst. Der ehemals defensiv ausgerichtete Sektor sieht sich in Gänze mit explodierenden Kosten, Kürzungen der US-Bundesmittel, Skandalen und einem noch nie dagewesenen Verlust an Transparenz konfrontiert. Insgesamt also eine mehr als heikle Lage. Lifco -10,08 %: Die Halbjahreszahlen des schwedischen Industriekonglomerats sorgten am Markt für Enttäuschung. Geschuldet ist dies der rückläufigen Rentabilität und dem nahezu stagnierenden Wachstum. Publicis -5,57 %: Der französische Werberiese veröffentlichte ausgezeichnete Ergebnisse für das 2. Quartal. Angesichts der Auftragseingänge konnte das Unternehmen seine Prognose zum organischen Wachstum anheben. Die Märkte hatten allerdings mehr erwartet. Ericsson -6,05 %: Obwohl das EBITDA die Prognosen übertroffen hat (7,4 Mrd. SEK), musste das schwedische Unternehmen aufgrund des schwachen Umsatzes (6% niedriger als erwartet) Federn lassen. Die Anleger reagierten enttäuscht auf dieses schlechte Ergebnis. Abbott Laboratories -6,32 %: Im laufenden Jahr leidet der Pharmakonzern unter dem Umsatzrückgang bei Corona-Tests, den Zöllen und dem Auslaufen der Entwicklungszusammenarbeit der Vereinigten Staaten. Letztere hatte zur Finanzierung einiger internationaler Gesundheitsprogramme beigetragen. Trotz der nach wie vor dynamischen Umsatzentwicklung im Medizintechnikbereich liegt der Ausblick für das 3. Quartal unter den Erwartungen. Netflix -2,88 %: Die Zahlen des Streaming-Riesen übertrafen vor allem dank positiver Währungseffekte die Analystenschätzungen. Dennoch wurde der Titel vom Markt abgestraft. Nach dem deutlichen Kursplus im bisherigen Jahresverlauf hatten die Anleger mehr erwartet. |
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| Rohstoffe |
Energie: In den letzten Tagen zog der Ölpreis wieder an, was primär auf die geopolitischen Spannungen und ein begrenztes Angebot zurückzuführen ist. Drohnenangriffe im Irak und in Kurdistan beeinträchtigten die Rohölförderung. Gleichzeitig bleibt der Markt für Mitteldestillate vor allem in Europa angespannt. Dort erreichten die Dieselvorräte ihren niedrigsten Stand seit Januar 2024. Auch die US-Ölvorräte sanken in der abgelaufenen Woche um 3,9 Millionen Barrel und damit stärker als vom Markt erwartet. Auf etwas längere Sicht könnte die schrittweise Anhebung der Fördermenge auf 2,2 Millionen Barrel pro Tag durch die OPEC+ bis September mittelfristig zur Marktstabilisierung beitragen. Die Nordseesorte Brent stabilisierte sich bei 70 USD, das US-Pendant WTI im Bereich von 67,30 USD. Metalle: In der abgelaufenen Woche ging es für den Kupferpreis aufwärts. Unterstützt wurde er durch ermutigende Wirtschaftsdaten aus den USA und positive Signale aus China, das weltweit am meisten Kupfer verbraucht. Kupfer kletterte an der London Metal Exchange auf 9.700 USD pro Tonne. Dieser Preisanstieg wird der Belebung der US-Einzelhandelsumsätze zugeschrieben, die ein klares Signal für die Robustheit der US-Wirtschaft sind. Auch die Aussicht auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und China trugen zu der optimistischen Marktstimmung bei. Der chinesische Handelsminister erklärte, dass er die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern stabilisieren will. Dies wirkte sich zusammen mit der Ankündigung von Aktionsplänen zur Stützung des Wachstums in bestimmten chinesischen Wirtschaftszweigen positiv auf die Anlegerstimmung aus. Am Goldmarkt sank der Preis für das Edelmetall trotz eines leichten Anstiegs zum Wochenende. Verantwortlich für das Minus waren die soliden US-Wirtschaftsdaten und die Beruhigung des Konflikts um die Unabhängigkeit der US-Notenbank Federal Reserve. Die Unsicherheit über die US-Handelspolitik bietet dem Goldpreis allerdings weiterhin Unterstützung. Agrarprodukte: Kakao geriet aufgrund enttäuschender Daten zur Kakaovermahlung im 2. Quartal 2025 unter Druck. In Europa sank die Kakaovermahlung um 7,2%, in Asien um 16,3% und in Nordamerika um 2,78%. Durch den Nachfragerückgang fiel der Kakaopreis diese Woche um ca. 6%. In Chicago blieb der Weizenpreis auf Talfahrt. So kostet ein Scheffel Weizen nun ca. 540 Cent (Kontrakt mit Fälligkeit im September 2025). |
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| Makroökonomie |
Energie: In den letzten Tagen zog der Ölpreis wieder an, was primär auf die geopolitischen Spannungen und ein begrenztes Angebot zurückzuführen ist. Drohnenangriffe im Irak und in Kurdistan beeinträchtigten die Rohölförderung. Gleichzeitig bleibt der Markt für Mitteldestillate vor allem in Europa angespannt. Dort erreichten die Dieselvorräte ihren niedrigsten Stand seit Januar 2024. Auch die US-Ölvorräte sanken in der abgelaufenen Woche um 3,9 Millionen Barrel und damit stärker als vom Markt erwartet. Auf etwas längere Sicht könnte die schrittweise Anhebung der Fördermenge auf 2,2 Millionen Barrel pro Tag durch die OPEC+ bis September mittelfristig zur Marktstabilisierung beitragen. Die Nordseesorte Brent stabilisierte sich bei 70 USD, das US-Pendant WTI im Bereich von 67,30 USD. Metalle: In der abgelaufenen Woche ging es für den Kupferpreis aufwärts. Unterstützt wurde er durch ermutigende Wirtschaftsdaten aus den USA und positive Signale aus China, das weltweit am meisten Kupfer verbraucht. Kupfer kletterte an der London Metal Exchange auf 9.700 USD pro Tonne. Dieser Preisanstieg wird der Belebung der US-Einzelhandelsumsätze zugeschrieben, die ein klares Signal für die Robustheit der US-Wirtschaft sind. Auch die Aussicht auf ein Handelsabkommen zwischen den USA und China trugen zu der optimistischen Marktstimmung bei. Der chinesische Handelsminister erklärte, dass er die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern stabilisieren will. Dies wirkte sich zusammen mit der Ankündigung von Aktionsplänen zur Stützung des Wachstums in bestimmten chinesischen Wirtschaftszweigen positiv auf die Anlegerstimmung aus. Am Goldmarkt sank der Preis für das Edelmetall trotz eines leichten Anstiegs zum Wochenende. Verantwortlich für das Minus waren die soliden US-Wirtschaftsdaten und die Beruhigung des Konflikts um die Unabhängigkeit der US-Notenbank Federal Reserve. Die Unsicherheit über die US-Handelspolitik bietet dem Goldpreis allerdings weiterhin Unterstützung. Agrarprodukte: Kakao geriet aufgrund enttäuschender Daten zur Kakaovermahlung im 2. Quartal 2025 unter Druck. In Europa sank die Kakaovermahlung um 7,2%, in Asien um 16,3% und in Nordamerika um 2,78%. Durch den Nachfragerückgang fiel der Kakaopreis diese Woche um ca. 6%. In Chicago blieb der Weizenpreis auf Talfahrt. So kostet ein Scheffel Weizen nun ca. 540 Cent (Kontrakt mit Fälligkeit im September 2025). |
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*Die Wochenperformance der Indizes und Aktien bezieht sich auf den Zeitraum von der Eröffnung der Märkte am Montag bis zur Erstellung dieses Newsletters am Freitag. Die Wochenperformance von Rohstoffen, Edelmetallen und Währungen bezieht sich auf den 7-Tage-Zeitraum von Freitag bis Freitag (bis zur Erstellung des Newsletters). Diese Vermögenswerte notieren auch an Wochenenden. |




































