Die Eröffnung an der Piazza Affari verlief ohne größere Ausschläge, während die Aufmerksamkeit der Investoren weiterhin auf die bevorstehenden Entscheidungen der US-Notenbank Fed in der kommenden Woche gerichtet ist.
Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung um 25 Basispunkte durch das FOMC am Mittwoch ist laut FedWatch des CME Group auf 87% gestiegen. Diese Erwartung hat sich in der vergangenen Woche verstärkt, nachdem der ADP-Bericht für November einen unerwarteten Rückgang der Beschäftigten zeigte.
Gegen 9:35 Uhr steigt der FTSE Mib-Index um 0,27%.
Sehr gefragt ist FINCANTIERI, das um 2,44% zulegt und kurz vor dem Aufstieg in den FTSE Mib steht. Das sorgt für Anpassungen in den Portfolios der Vermögensverwalter.
Einige Analystenberichte beeinflussen heute insbesondere ENI, das um 1,4% nachgibt. J.P. Morgan hat die Empfehlung von ,,Overweight" auf ,,Underweight" gesenkt und das Kursziel auf 15,5 Euro festgelegt.
Unter den Banken verliert CREDEM 0,3%, nachdem Barclays die Empfehlung von ,,Equal-weight" auf ,,Underweight" gesenkt hat. Auch MEDIOBANCA wird verkauft (-0,20%), ebenfalls nach einer Herabstufung durch Barclays von ,,Equal-weight" auf ,,Underweight" und einer Anpassung des Kursziels auf 17,5 Euro von zuvor 17,9. Im Gegensatz dazu entwickeln sich die Schwergewichte des Sektors positiv: UNICREDIT und INTESA legen zwischen 0,9% und 0,7% zu.
Broker-Effekt auch bei TECHNOGYM, das um 3% auf ein neues Allzeithoch von 16,45 Euro steigt, nachdem Berenberg das Kursziel von 15,2 Euro auf 18,6 Euro angehoben hat.
LEONARDO wird verkauft und verliert 1,2% in einem insgesamt schwachen europäischen Rüstungssektor. Beim deutschen Wettbewerber RHEINMETALL geht es in Frankfurt um 0,9% nach unten.
Schließlich gewinnt AVIO 1,75%, nachdem neue Vertragsabschlüsse der ESA im Zeitraum 2026-27 über mehr als 600 Millionen Euro erwartet werden. Laut Intermonte ,,ist das Ergebnis leicht besser als unsere Erwartungen von rund 550 Millionen Euro an neuen Aufträgen".
(Giancarlo Navach, Redaktion Gianluca Semeraro)

















