Aus makroökonomischer Sicht wurde in den USA die monatliche Statistik zu den neuen Arbeitsplätzen für Januar auf Mittwoch kommender Woche – den 11. Februar – verschoben. Grund ist der dreitägige bundesweite Shutdown, der die Datenerhebung beeinträchtigte. Laut Vorabinformationen des Bureau of Labor Statistics sollen hingegen heute die Inflationsdaten für Januar veröffentlicht werden.
Gegen 10:10 Uhr verliert der FTSE MIB 0,56%.
STELLANTIS bricht um 19% ein und fällt damit auf den tiefsten Stand seit Juni 2020, nachdem das Unternehmen völlig überraschend einen vorläufigen Verlust zwischen 19 und 21 Milliarden für die zweite Jahreshälfte 2025 sowie die Aussetzung der Dividende für dieses Jahr angekündigt hatte. Dies zog den gesamten Automobilsektor europaweit nach unten. Equita betont zudem im täglichen Bericht, dass der Ausblick für 2026 schlechter als erwartet sei. „Die Prognosen werden auf Grundlage der Informationen aus der für 14 Uhr angesetzten Conference Call angepasst.“
Auch andere Werte aus dem Industrie- und Automobilsektor wie FERRARI (minus 2,9%) und PIAGGIO (minus 2,9%) verlieren deutlich.
Deutlich schwächer zeigt sich auch der Luxusbereich: BRUNELLO CUCINELLI, FERRAGAMO und MONCLER geben jeweils um mehr als 3% nach.
Im Gegensatz dazu halten sich die Banken, die mit ihren Quartalszahlen beschäftigt sind, stabil. FINECOBANK und BPER legen jeweils um mehr als 2,2% zu, auch POP SONDRIO bleibt mit +1,5% stark. Schwächer zeigen sich hingegen MEDIOBANCA und MPS.
Im Plus notiert der Versorgersektor, angeführt von A2A mit einem Anstieg von 1,3%, gefolgt von ERG (+1%) und weiteren Versorgern.
(Giancarlo Navach, Redaktion Antonella Cinelli)

















