--Umsatz und Gewinn sinken vor allem wegen schwachem China-Geschäft

--Operative Rendite im Autogeschäft sinkt auf 5,0% von 6,9%, Analysten haben nur 4,3% erwartet

--Ausblick bestätigt, Markt in China sollte sich stabilisieren

--BMW-Aktie mit +5,9 Prozent Spitzenreiter im DAX

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Von Markus Klausen

DOW JONES--Belastet von einem schwierigen Marktumfeld besonders in China hat BMW im ersten Quartal bei rückläufigen Umsätzen einen Gewinneinbruch verzeichnet. Die operative Gewinnmarge im Kerngeschäft mit Premiumautos sackte zwar spürbar ab, lag aber über den Marktschätzungen. Den Ausblick für dieses Jahr bestätigte der Münchener DAX-Konzern.

Investoren reagieren positiv überrascht: Die BMW-Aktie ist mit einem Kursplus von 5,9 Prozent der Spitzenreiter im DAX. Die Ergebnisse für das erste Quartal deuteten auf eine gute Leistung im stark beachteten Autogeschäft hin, so Analysten von Bernstein. Profitabilität und Cashflow würden über den Erwartungen liegen.

Betriebsgewinn sackt um ein Drittel ab

In den ersten drei Monaten sanken die Erlöse des Autokonzerns um 8 Prozent auf 31,0 Milliarden Euro. Der Betriebsgewinn (EBIT) brach sogar um 36 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro ein. Im Kerngeschäft mit Premiumautos (Cars) sackte die operative Rendite auf 5,0 von 6,9 Prozent ab. Analysten hatten im Konsens mit einer Marge von nur 4,3 Prozent gerechnet. Ein wesentlicher Belastungsfaktor waren die Importzölle in den USA: Alleine dadurch sei die Rendite mit 1,25 Prozentpunkten belastet worden.

Einen etwas zuversichtlichen Ausblick gab der Münchener Konzern für den chinesischen Automarkt: CEO Oliver Zipse sagte während der Analystenkonferenz, dass sich der Markt im weiteren Jahresverlauf und 2027 stabilisieren dürfte.

BMW will mit Neuer Klasse angreifen

Optimistische stimmten den Münchener Konzern auch die neuen Premiumwagen der Neuen Klasse. Nach dem Marktstart in Europa, mit dem BMW sehr zufrieden sei, wolle man nun in China angreifen. "Wir werden mit den neuen Wagen in China auf Augenhöhe mit lokalen Anbietern sein", sagte CFO Walter Mertl. Das "Pricing" der neuen Modelle "passt".

Den Ausblick bestätigte BMW: Im Gesamtjahr 2026 soll die Marge im Autogeschäft wie geplant zwischen 4 bis 6 Prozent liegen. Der Absatz soll 2026 in etwa stabil zum Vorjahres sein. Das Konzernergebnis vor Steuern soll moderat sinken. Die Belastung aus US-Importzöllen werde, wie schon im ersten Quartal, bei 1,25 Prozentpunkten bei der Marge liegen.

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May 06, 2026 05:01 ET (09:01 GMT)