Laut der Quartalsmitteilung des Konzerns sank der Vorsteuergewinn um 24,6 % auf 2,35 Mrd. Euro, während der Umsatz um 8,1 % auf 31,0 Mrd. Euro zurückging. Der Nettogewinn belief sich auf 1,67 Mrd. Euro nach 2,17 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie lag bei 2,68 Euro.

Der Stabilitätsanker des Quartals war die EBIT-Marge im Automobilsegment, die bei 5 % lag – damit genau in der Mitte der Jahreszielspanne von 4 % bis 6 % und über den Markterwartungen von 4,7 %. BMW präzisierte, dass Zölle – vor allem in den Vereinigten Staaten – die Marge um rund 1,25 Prozentpunkte belasteten. Dies unterstreicht, dass die Profitabilität trotz des schwierigen Umfelds weniger stark unter Druck geriet als befürchtet.

Der Konzern verweist zudem auf seine Kostendisziplin: Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung wurden um 11,5 % gesenkt, während die Vertriebs- und Verwaltungskosten um 5,1 % zurückgingen. Der freie Cashflow im Automobilgeschäft erreichte 777 Mio. Euro und stieg damit um 88,1 %.

Die weltweiten Auslieferungen gingen um 3,5 % zurück, während Europa ein Wachstum von 3,1 % verzeichnete. Die Bestellungen für Elektrofahrzeuge legten dort um mehr als 60 % zu.

BMW hält weiterhin an seiner Prognose eines moderaten Rückgangs des Vorsteuergewinns für 2026 fest.