Block Energy plc hat die ersten Ergebnisse des Phase-1-CCS-Pilotprojekts vorgestellt. Die wichtigsten Erkenntnisse: Probenahmen nach der Injektion und Analysen durch ein unabhängiges Labor bestätigen eine rasche Mineralisierung des injizierten CO2, wobei seit der Pilotinjektion im August 2025 eine Mineralisierung von 70 % bis 100 % erreicht wurde. Das injizierte CO2 hat sich vor Ort im Reservoir in feste Karbonatminerale umgewandelt.

Der erfolgreiche Pilotversuch reduziert die Risiken des Projekts erheblich und bildet eine solide technische Grundlage für die nächsten Schritte, zu denen eine Ausweitung auf das gesamte Feld und ein definiertes Kommerzialisierungskonzept gehören. Im August 2025 wurden im Rahmen des Phase-1-Pilotprojekts 13,6 Tonnen CO2 zusammen mit einer Tracersubstanz in das Reservoir des Mittleren Eozäns in der Bohrung PAT-49 im Patardzeuli-Feld injiziert. Vier Überwachungsbohrungen, die zuvor als mit PAT-49 verbunden nachgewiesen wurden, wurden während der Überwachungsphase systematisch beprobt; dabei wurden sowohl Formationswasserproben als auch Oberflächen-CO2-Gasnachweise vom Unternehmen in dieser Phase durchgeführt.

An der Oberfläche wurde kein gasförmiges CO2 festgestellt, und die Formationswasserproben wurden von einem anerkannten Labor in Aserbaidschan unabhängig analysiert. OPC, technischer Berater von Block bei diesem Projekt, kam zu dem Schluss, dass die analysierten Proben innerhalb von drei Monaten nach der Injektion eine Mineralisierung von 70 % bis 100 % aufweisen, nachdem eine geochemische Auswertung der Ergebnisse des Überwachungsprogramms vorgenommen wurde. Die mit der Injektion verbundenen Tracerkonzentrationen stiegen in den Überwachungsbohrungen wie erwartet an, während die Konzentrationen von gelöstem CO2 gering blieben; dies liefert einen klaren Nachweis dafür, dass das CO2 im Reservoir in feste Minerale ausfällt und somit dauerhaft gespeichert wird.

Die Ergebnisse bieten eine solide technische Grundlage für eine feldweite Ausweitung und Kommerzialisierung. Nächste Schritte: Erste Bewertungen des Mittleren Eozän-Reservoirs im Patardzeuli-Feld als Kohlenstoffspeicherprojekt schätzen, dass das Feld im mittleren Szenario das Potenzial hat, 151,5 Millionen Tonnen CO2 durch Mineralisierung zu speichern (OPC, 2024). Die bisherigen Ergebnisse des Projekts übertreffen die Erwartungen, und der erfolgreiche Pilotversuch mit schneller Mineralisierung reduziert das Risiko des zugrunde liegenden Speichermodells erheblich.

Der nächste Schritt im Projekt besteht darin, die aktuellen Speicherprognosen sowie das jährliche CO2-Injektionspotenzial zu verfeinern und eine unabhängige Zertifizierung der dauerhaften Speicherung anzustreben. Für Phase 2 plant das Unternehmen: Eine Überprüfung der Ergebnisse des Phase-1-Piloten mit dem Joint-Venture-Partner Rustavi Azot (eine Tochtergesellschaft der Indorama Corporation), um den Umfang und die Abfolge der Phase-2-Aktivitäten festzulegen, vorbehaltlich weiterer technischer, regulatorischer und interner Genehmigungen; die Weiterentwicklung der unabhängigen Validierung und Zertifizierung der Kohlenstoffspeicherung zur Unterstützung sowohl der regulatorischen als auch der kommerziellen Umsetzung; Bewertung verschiedener Kommerzialisierungswege, einschließlich Speicherlösungen für Dritte und mögliche Integrationsmöglichkeiten mit Rustavi Azot, vorbehaltlich weiterer Prüfung. Über den Fortschritt von Phase 2 wird das Unternehmen zu gegebener Zeit berichten.