STORY: Bitcoin ist am Donnerstag (11. Dezember) unter die Marke von 90.000 US-Dollar gefallen und hat dabei auch andere Kryptowährungen mit nach unten gezogen.

Der Rückgang folgte auf neue Marktsorgen über die Rentabilität von Investitionen in künstliche Intelligenz (KI).

Die Risikobereitschaft der Anleger nahm ab, nachdem der US-Cloud-Anbieter Oracle am Vortag einen Gewinn- und Umsatzausblick vorgelegt hatte, der unter den Erwartungen lag. Zudem kündigte das Unternehmen hohere Ausgaben an.

Investoren werteten dies als Zeichen dafür, dass Ausgaben für KI-Infrastruktur nicht so schnell Gewinne abwerfen, wie erhofft.

Bitcoin erholte sich am Morgen in Europa zwar wieder leicht über die Marke von 90.000 US-Dollar, lag jedoch weiterhin rund 2 % im Minus am Tag.

Damit wurden die Gewinne der vorangegangenen zwei Tage zunichtegemacht und die Schwäche setzte sich fort, die bereits am Mittwoch in der US-Handelssitzung nach der Zinssenkung der Federal Reserve begonnen hatte.

Der Rückgang am Donnerstag erfolgte nur wenige Tage, nachdem die britische Großbank Standard Chartered ihre Prognose für Bitcoin deutlich gesenkt hatte.

Das Geldinstitut hatte zuvor vorausgesagt, dass der Krypto-Token bis Ende dieses Jahres 200.000 US-Dollar erreichen würde, hat seine Prognose nun jedoch auf 100.000 US-Dollar reduziert.