Das norwegische Verteidigungsunternehmen Kongsberg Gruppen wird voraussichtlich seine Pläne zum Verkauf seines Digitalgeschäfts auf Eis legen, nachdem das Interesse potenzieller Käufer laut Quellen von Bloomberg News verhalten ausgefallen ist.

Das Unternehmen tendiert dazu, die Sparte, die sich auf industrielle Software konzentriert, für einen längeren Zeitraum zu behalten, auch wenn ein Verkaufsprozess zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden könnte.

Kongsberg hatte im vergangenen Jahr mitgeteilt, dass man gemeinsam mit JPMorgan Chase einen Verkauf im Rahmen einer Portfolioüberprüfung prüfe, um Kapazitäten für das schnell wachsende Verteidigungsgeschäft freizusetzen.