In einem Brief an die Aktionäre bezifferte Jamie Dimon, CEO von J.P. Morgan, das Überschusskapital der Bank unter Berücksichtigung der jüngsten Vorschläge zur Umsetzung von Basel III ("Basel III Endgame") auf rund 40 Milliarden Dollar. Dimon merkte in dem Schreiben jedoch auch an, dass eine gewisse Reduzierung der seit den Vorschlägen von 2023 geforderten Eigenmittel zwar begrüßenswert sei, "einige Aspekte jedoch schlichtweg unsinnig bleiben. Der G-SIB-Zuschlag ist nach wie vor fehlerhaft", hieß es in dem Brief mit Verweis auf die global systemrelevanten Banken.
Mitarbeiter des Federal Reserve System trafen sich zudem mit Vertretern von Morgan Stanley, um den Entwurf zur Verbesserung der Transparenz und öffentlichen Rechenschaftspflicht des jährlichen Stresstests zu erörtern. Gegenstand der Gespräche waren auch die Ersuche des Boards um Stellungnahmen zu den Szenarien und Modellen für die anstehenden Stresstests im Jahr 2026.
Die Vertreter von Morgan Stanley legten ihre Sichtweise zu den Stresstest-Vorschlägen dar, einschließlich der vorgeschlagenen Modelle für das Nettoergebnis vor Risikovorsorge (PPNR) für den Stresstest 2026.




















