Mehr als 30 Unternehmen entlang der automobilen Lieferkette haben sich darauf geeinigt, bei Open-Source-Software zusammenzuarbeiten, um Fahrzeuge der nächsten Generation zu entwickeln und Kosten zu senken, wie der deutsche Branchenverband hinter der Initiative am Mittwoch mitteilte.

Der VDA aus Deutschland gab die Ausweitung der Initiative auf der CES-Messe in Las Vegas bekannt, wo Automobilhersteller und Zulieferer auf KI und Software setzen, um eine Branche wiederzubeleben, die mit langsamen Fortschritten und hohen Kosten zu kämpfen hat.

Die europäische Autogruppe Stellantis und der Nutzfahrzeughersteller Traton haben laut VDA das Memorandum of Understanding unterzeichnet, ebenso wie der deutsche Zulieferer Schaeffler sowie die Chiphersteller Infineon und Qualcomm.

Sie schließen sich deutschen Automobilherstellern wie Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz sowie weiteren Unternehmen an und erhöhen damit die Zahl der teilnehmenden Firmen von 11 bei der Ankündigung der Gruppe im vergangenen Jahr auf nunmehr 32.

Ziel der Initiative ist es laut VDA, den Entwicklungs- und Wartungsaufwand um bis zu 40% zu reduzieren und die Markteinführungszeit um bis zu 30% zu beschleunigen.

"Die wachsende Beteiligung an dieser Zusammenarbeit spiegelt einen klaren globalen Wandel hin zu offener Innovation in der Automobilindustrie wider", sagte Mike Milinkovich, Geschäftsführer der Eclipse Foundation, einem Mitorganisator der Initiative.