Atos hat mit der Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH („Cyberagentur“) einen Vertrag über das Forschungsprojekt „Forensik intelligenter Systeme“ in Halle an der Saale unterzeichnet, zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit AISEC, dem Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, dem Institut für Internet-Sicherheit der Westfälischen Hochschule und der Universität zu Köln. Projektstart für das Forschungsprogramm „Forensik intelligenter Systeme” (FIS) mit den drei Projektteams, deren Forschungsansätze sich im Rahmen von neun Kurzkonzepten durchgesetzt haben. Das Forschungsprojekt entwickelt prototypische Methoden und Werkzeuge, die eine rechtssichere Erkennung von Manipulationen an kontinuierlich lernenden KI-Systemen ermöglichen sollen. In einem Forschungslabor wird eine Simulationsumgebung eingerichtet, in der Software für forensische Methoden getestet werden kann.
Bestehende KI-Modelle werden simulierten Angriffen ausgesetzt, um zu untersuchen, welche rechtlich verwertbaren Spuren gesichert werden können. Zusätzlich werden KI-Algorithmen angepasst, um eine frühzeitige Erkennung zu ermöglichen. Strategische Bedeutung: Das Forschungsprojekt „Forensik intelligenter Systeme” unterstreicht die Rolle von Atos als engagierter Partner im Bereich der künstlichen Intelligenz.
Der Einsatz forensischer Methoden in KI-Systemen eröffnet ein Feld, für das es derzeit nur wenige vergleichbare Forschungsinitiativen gibt. Das Projekt leistet einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der staatlichen Integrität, zur Erfüllung gesellschaftlicher Erwartungen an Vertrauenswürdigkeit und zur Erhöhung der wirtschaftlichen Sicherheit – in einem Bereich, der gleichzeitig durch erhebliche technische und wissenschaftliche Unsicherheiten gekennzeichnet ist. Gleichzeitig fügt sich die Initiative in das KI-Portfolio von Atos Deutschland ein: Mit Lösungen für sichere Daten- und Cloud-Infrastrukturen sowie KI-Anwendungen verfolgt Atos einen Ansatz, der Vertrauen, Transparenz und europäische Souveränität in den Mittelpunkt stellt.
Das Forschungsprojekt ist somit ein weiterer Baustein dieser strategischen Ausrichtung.


















