Im vierten Quartal 2025 wies ASML ein Ergebnis je Aktie von 7,35 Euro aus und lag damit leicht unter dem von Oddo BHF ermittelten Konsens von 7,61 Euro. Demgegenüber standen jedoch eine Bruttomarge von 52,2 % sowie Umsatzerlöse von 9,7 Mrd. Euro, verglichen mit Konsensschätzungen von 52 % beziehungsweise 9,6 Mrd. Euro laut dem Analysehaus.

Besonders hebt Oddo BHF hervor, dass der Auftragseingang des niederländischen Konzerns im Quartal kräftig auf 13,2 Mrd. Euro gestiegen ist und damit die im Analystendurchschnitt erwarteten knapp 7 Mrd. Euro deutlich übertroffen hat.

„Daher erwarten wir, dass 2026 ein weiteres Wachstumsjahr für das Geschäft von ASML wird, maßgeblich getragen von einem signifikanten Anstieg der EUV-Verkäufe sowie einem Ausbau unseres installierten Basisgeschäfts“, erklärt CEO Christophe Fouquet.

Für das laufende Quartal stellt das Management einen Umsatz in einer Spanne von 8,2 bis 8,9 Mrd. Euro in Aussicht, gegenüber einem Vorab-Konsens von 7,9 Mrd. Euro laut Oddo BHF, sowie eine Bruttomarge zwischen 51 und 53 %.

Im Zuge dieser insgesamt sehr überzeugenden Veröffentlichung kündigte ASML zudem ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 12 Mrd. Euro an, dessen Umsetzung sich bis Ende 2028 erstrecken soll.

Darüber hinaus beabsichtigt ASML, die Dividende je Aktie um 17 % auf 7,50 Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr anzuheben. Davon wurden bereits zwei Abschlagszahlungen von jeweils 1,60 Euro geleistet, ein weiterer Abschlag in gleicher Höhe steht noch an, gefolgt von einer Schlussdividende von 2,70 Euro.

„Wir bleiben für den Titel positiv gestimmt, der aus unserer Sicht trotz einer inzwischen ambitionierteren Bewertung ein zentraler Akteur des Sektors auf lange Sicht bleibt“, urteilt Oddo BHF und bestätigt entsprechend seine Einstufung „Outperform“ für ASML bei einem Kursziel von 1.400 Euro.