Das italienische Modehaus Giorgio Armani erwägt laut einem Zeitungsbericht vom Sonntag den Verkauf einer Beteiligung von 15 % in drei gleichen Tranchen nach dem Tod des Designers. Dies könnte drei von ihm ausgewählte Käufer als Aktionäre an Bord holen.

Armani, der im vergangenen September im Alter von 91 Jahren verstarb, hatte den französischen Luxusgüterkonzern LVMH sowie zwei Geschäftspartner - den Kosmetikhersteller L'Oreal und EssilorLuxottica - als bevorzugte Käufer für das Unternehmen benannt.

Basierend auf dem Testament des Gründers muss der Verkauf einer ersten Tranche von 15 % am Konzern innerhalb von 12 bis 18 Monaten nach seinem Tod erfolgen.

Die italienische Tageszeitung 'la Repubblica' berichtete ohne Nennung von Quellen, dass Armani-CEO Giuseppe Marsocci einen Businessplan erstelle und im Zuge dessen zwei Berater mit der Überwachung des Verkaufs beauftragen werde.

Die Berater würden anschließend Marsoccis Fünfjahresplan mit potenziellen Investoren teilen.

Vor dem offiziellen Start des Prozesses erwäge die Gruppe, den 15-prozentigen Anteil in drei Teile aufzuspalten, so das Blatt weiter. Dies solle dazu beitragen, alle drei Käufer in der Anfangsphase einzubinden.

Ein Vertreter von Armani erklärte, dass die Gruppe den Bericht nicht kommentiere.