Bangalore, 26. Mrz (Reuters) - Apple arbeitet beim Ausbau der US-Produktion mit Robert Bosch und anderen Unternehmen zusammen.
Neben dem deutschen Technologiekonzern beteiligten sich die Zulieferer Cirrus Logic, TDK und Qnity an dem 400 Milliarden Dollar schweren Projekt, teilte der iPhone-Anbieter am Donnerstag mit. Die Unternehmen wollen künftig gemeinsam in den USA Sensoren, Halbleiter und Spezialmaterialien für Apple-Produkte herstellen. Weitere Kooperationspartner seien die Auftragsfertiger TSMC und GlobalFoundries.
Zahlreiche Unternehmen verlagern Produktionskapazitäten in die USA, um den von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzöllen zu entgehen. Der Elektronikkonzern Apple, der seine Produkte bislang in China und anderen asiatischen Staaten zusammenbauen lässt, will in den kommenden Jahren insgesamt 600 Milliarden Dollar investieren. Unter anderem soll in Texas ein Werk für KI-Hochleistungsrechner entstehen. Die zusätzlichen US-Abgaben auf Importwaren belasten die Bilanz von Apple in jedem Quartal mit rund einer Milliarde Dollar.
(Bericht von Hakan Ersen, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
Apple Inc. ist auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Computerhardware und Musikgeräten spezialisiert. Der Nettoumsatz gliedert sich wie folgt nach Produkt- und Dienstleistungsfamilien: - Telefonprodukte (50,4 %): Marke iPhone; - Peripheriegeräte (8,6 %): Bildschirme, Speichersysteme, Drucker, Videokameras, Speicherkarten, Server, Switches usw.; - Computer (8,1 %): Laptops (Marken MacBook, MacBook Air und MacBook Pro) und PCs (iMac, Mac mini, Mac Pro und Xserve); - Musikgeräte (6,7 %): Musikplayer iPod und iPad sowie Zubehör; - Sonstiges (26,2 %): Software, Wartungsdienstleistungen und Internetzugangsdienste usw. Der Nettoumsatz verteilt sich geografisch wie folgt: Amerika (42,8 %), China/Hongkong/Taiwan (15,5 %), Japan (6,9 %), Asien/Pazifik (8,1 %) und Europa/Indien/Naher Osten/Afrika (26,7 %).
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Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.