(Alliance News) - Die Aktien von Anglo Asian Mining PLC sind am Donnerstag deutlich gestiegen, nachdem ACG Metals Ltd mitteilte, dass sie ,,eine Übernahmeofferte in Erwägung zieht" für das auf Aserbaidschan fokussierte Unternehmen.
ACG Metals hat seinen Sitz in Tortola auf den Britischen Jungferninseln, betreibt Bergbauprojekte in der Türkei und beschreibt sich selbst als auf die ,,Konsolidierung der Kupferindustrie" ausgerichtet.
Der Gold-, Kupfer- und Silberproduzent Anglo Asian war am Mittwoch vom Handel ausgesetzt worden, nachdem ACG Metals bekanntgab, sich ,,in einem frühen Stadium" mit einer möglichen Übernahme zu beschäftigen. Ein konkretes Angebot für Anglo Asian liegt bislang nicht vor, allerdings hat ACG Metals noch bis zum 24. Dezember Zeit, ein solches zu unterbreiten.
Nach Wiederaufnahme des Handels am Donnerstagmorgen verwies Anglo Asian auf die Mitteilung von ACG Metals.
Die Aktien von Anglo Asian stiegen am Donnerstagnachmittag in London um 18 % auf 226,75 Pence und haben sich damit im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Die Papiere von ACG Metals gaben um 1,8 % auf 1.080,00 Pence nach, nachdem sie vor einem Jahr noch bei lediglich 5,10 Pence notierten.
,,Im Jahr 2025 hat Anglo Asian zwei neue Minen, Gilar und Demirli, planmäßig und im vorgesehenen Budget in Betrieb genommen und damit die langfristige Erfolgsbilanz des Unternehmens im Land weiter gestärkt. Der Vorstand bleibt weiterhin vollständig darauf fokussiert, die umfangreiche Ressourcenbasis von Anglo Asian mit über 400.000 Unzen Gold und einer Million Tonnen Kupfer weiterzuentwickeln", erklärte Anglo Asian.
Das Unternehmen verwies zudem auf Pläne, ,,zu einem mittelgroßen, auf mehrere Standorte verteilten und kostengünstigen Kupferproduzenten zu werden" und zwei weitere Standorte, Xarxar und Garadag, in Produktion zu bringen.
Von Holly Munks, Alliance News-Reporterin
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