Alstom hat eine Vereinbarung im Wert von 2,3 Milliarden CAD (etwa 1,4 Milliarden Euro) mit der Toronto Transit Commission getroffen, um 70 neue U-Bahn-Züge (NSTs) für das U-Bahn-Netz von Toronto zu liefern. Der Vertrag beinhaltet Optionen für bis zu 150 zusätzliche Zugverbände je nach Bedarf. Fünfundfünfzig der 70 hochmodernen, sechsteiligen Metropolis-U-Bahn-Züge werden die alternde Flotte auf Linie 2 des U-Bahn-Systems von Toronto ersetzen.
Die verbleibenden 15 Züge sind für den Einsatz auf der Verlängerung der Linie 1 nach Yonge North sowie auf der Verlängerung der Linie 2 nach Scarborough vorgesehen. Die NSTs bieten Komfort, Sicherheit und Barrierefreiheit mit Merkmalen wie helleren, geräumigeren Innenräumen mit durchgängigen Wagenübergängen und Mehrzweckbereichen für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen oder Fahrräder. Ausgestattet mit energieeffizienter Beleuchtung und intelligenter Technologie wie einem aktiven Nivellierungssystem und kabellosem Smartphone-Laden bieten die NSTs ein modernes Passagiererlebnis.
Die Züge werden durch modernste Cybersicherheitstechnologien geschützt. Die NSTs werden zudem Eco-Design-Merkmale wie fortschrittlichen Antrieb, intelligente Klimasteuerung und die Nutzung von Virtual-Reality-Designwerkzeugen integrieren, die gemeinsam die Nachhaltigkeit verbessern und die Umweltauswirkungen während des gesamten Produktlebenszyklus reduzieren. Die Züge werden in Kanada entwickelt und konstruiert, die Endmontage erfolgt im Alstom-Werk in Thunder Bay, Ontario.
Alstom investiert darüber hinaus in seine lokalen Produktionskapazitäten und nutzt sein Netzwerk nationaler Zulieferer, insbesondere durch den Einsatz von kanadischem Karbonstahl und Aluminium. Diese strategische Neuausrichtung stärkt die kanadische Kompetenz im Schienenfahrzeugbau und in der Innovation, schafft landesweit Hunderte von Arbeitsplätzen, erneuert die industrielle Leistungsfähigkeit im Inland und erhöht Kanadas Widerstandsfähigkeit gegen aktuelle und künftige Handelsstörungen. Insgesamt wird erwartet, dass durch diese Vereinbarung bis zu 945 direkte, hochbezahlte Arbeitsplätze in Kanada geschaffen werden, darunter mehr als 600 allein bei Alstom.
Mehr als 1.700 indirekte Arbeitsplätze sollen in Kanada zur Unterstützung des Projektpersonals entstehen.

















