Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 1,17 Milliarden Euro (1,37 Milliarden Dollar) bei einer Marge von 6,1 %, verglichen mit 1,18 Milliarden Euro und der gleichen Marge im Vorjahr, so der französische Zughersteller. Die Aktie notierte bis 07:02 Uhr GMT mit 2,7 % im Plus.
'Unsere Priorität liegt auf der Verbesserung der Ausführungsqualität, einschließlich eines strafferen täglichen Projektmanagements, einer verstärkten Planungsdisziplin und einer verbesserten Koordination zwischen Engineering, Lieferkette und Fertigung', erklärte CEO Martin Sion in einer Mitteilung.
Analysten von J.P. Morgan bezeichneten die Details in einer Notiz an Investoren als 'beruhigend'.
Das Ergebnis folgt auf die Entscheidung von Alstom im April, die Dreijahresprognose für den Cashflow aufzugeben, nachdem Projektprobleme die kurzfristigen Margen und die Cash-Generierung beeinträchtigt hatten. Zudem wurde das Ziel für die operative Marge für das Geschäftsjahr 2026/27 von zuvor 8 % bis 10 % auf 6,5 % gesenkt.
KAPITALERHÖHUNG AUSGESCHLOSSEN
Das Unternehmen bemühte sich zudem, Bedenken hinsichtlich der Bilanz auszuräumen.
Finanzvorstand Bernard Delpit erklärte vor Journalisten, dass Alstom eine Kapitalerhöhung kategorisch ausgeschlossen habe - ein Schritt, den einige Händler befürchtet hatten, nachdem die jüngste Gewinnwarnung die Aktie um 30 % einbrechen ließ. Er betonte, dass die Kreditkennzahlen des Konzerns im Einklang mit den Zielen für 2026 und den Prognosen für 2027 stünden.
'Unsere Zahlen, die wir als Kreditkennzahlen bezeichnen - genau jene Kennzahlen, auf die die Ratingagentur Moody's achtet -, stehen für 2026 sowie mit unseren Prognosen und Ankündigungen für 2027 und den Erwartungen der Agentur vollständig im Einklang', sagte er.
Alstom hat seit Ende 2023 zwei große Cash-Warnungen herausgegeben, was bei Investoren Sorgen hinsichtlich der Vertragsabwicklung, der Verschuldung und der Liquidität auslöste.
Trotz Rekordaufträgen in Höhe von 27,6 Milliarden Euro räumte Sion ein, dass eine schwache Ausführung bei wichtigen Rollmaterial-Verträgen die kurzfristige Performance belastet habe. Zudem wurde mit der Produktion von 4.284 Wagen das Unternehmensziel nach einem schwachen vierten Quartal verfehlt.
($1 = 0,8522 Euro)


















