Algo Grande Copper hat die Major Drilling Group International mit der Durchführung eines Phase-II-Programms über ca. 8.000 Meter beauftragt und gleichzeitig mit den Bodenarbeiten auf dem Projekt begonnen. Dies markiert für Adelita den Übergang von der Bearbeitung einzelner Zielgebiete hin zu einer groß angelegten Bohrkampagne auf Distriktebene. Der Fokus liegt auf mehreren hochgradigen Zonen rund um das Ziel Cerro Grande, ergänzt durch weitere Zielgebiete, die das geologische Potenzial des Projekts jenseits des bekannten Kernbereichs unterstreichen.
Die nun angelaufenen Arbeiten konzentrieren sich zunächst auf die praktische Vorbereitung des Standorts. Dies umfasst die Instandsetzung bestehender Zufahrtswege sowie den Bau zusätzlicher Trassen, um die Mobilisierung der Ausrüstung zu erleichtern. Im Mittelpunkt stehen beide Seiten des Skarn-Ziels Cerro Grande, wo die ersten Bohrungen stattfinden sollen.
Dies stellt für Algo Grande einen wichtigen operativen Schritt dar, da die Voraussetzungen geschaffen werden, um mehrere Zielgebiete in rascher Folge zu testen. Im Rahmen der Vorbereitungen werden derzeit etwa 30 Bohrplattformen mit einer Größe von jeweils 7 mal 7 Metern errichtet. Diese Plattformen verteilen sich über den Cerro Grande Skarn und seine Erweiterungen, einschließlich der südlichen und nordwestlichen Zonen.
Darüber hinaus gibt es weitere priorisierte Zielgebiete wie Cerro Potrero South und Las Trancas. In der Gesamtschau ergibt sich daraus eine Bohrkampagne, die nicht auf einen einzelnen Entdeckungspunkt fokussiert ist, sondern auf ein größeres mineralisiertes System abzielt. Cerro Potrero South ist dabei von besonderem Interesse.
Dort hat Algo Grande einen etwa 300 Meter langen Skarn-Ausbiss identifiziert, der sich rund drei Kilometer von Cerro Grande entfernt befindet. Las Trancas wiederum wird als epithermales Ziel mit signifikanter Silber-, Kupfer- und Goldmineralisierung beschrieben. Diese Kombination aus Skarn- und epithermalen Zielgebieten deutet darauf hin, dass Adelita geologisch mehrere mineralisierte Systeme umfasst. Für die nächste Bohrphase bedeutet dies, dass sich Algo Grande nicht nur auf die Erweiterungen einer bekannten Zone konzentriert, sondern auch beabsichtigt, neue Interessengebiete innerhalb des Projekts zu testen.
Dennoch bleibt der Fokus klar: Die ersten Bohrungen sollen primär dazu dienen, das Ausmaß der hochgradigen Kupfermineralisierung entlang des sechs Kilometer langen, kalksteinhaltigen Korridors zu verifizieren und weiter abzugrenzen. Genau dieser Korridor bildet das Rückgrat des Projekts und verbindet die bisherigen Entdeckungen mit weiterem Explorationspotenzial. Parallel zu den Erdarbeiten hat Algo Grande ein umfassendes Explorations-Update für Adelita vorgelegt.
Mehrere Programme, die darauf abzielen, das geologische Verständnis auf Projektebene zu schärfen, wurden nun abgeschlossen oder stehen kurz vor dem Abschluss. Dazu gehören eine LiDAR-Vermessung des gesamten Projekts, eine laufende drohnengestützte Magnetik-Vermessung sowie ein geochemisches Probenahmeprogramm auf Distriktebene. Wie Algo Grande erläutert, wurde die LiDAR-Vermessung bereits abgeschlossen.
Die abschließende Bearbeitung der hochauflösenden Daten und die entsprechenden Ergebnisse stehen noch aus. Es wird erwartet, dass diese Daten besonders wichtig für die topographische Interpretation und die präzisere Identifizierung geologischer Strukturen sein werden. Nach Angaben des Unternehmens ist die drohnengestützte Magnetik-Vermessung zu etwa 60 % abgeschlossen.
Die Arbeiten mussten vorübergehend eingestellt werden, nachdem Ausrüstungsgegenstände beschädigt worden waren. Es wird jedoch erwartet, dass das Programm in den kommenden Wochen wieder aufgenommen wird. Nach Abschluss erhofft sich Algo Grande weitere Hinweise auf Untergrundstrukturen und potenzielle Kontrollmechanismen der Mineralisierung.
Ergänzt wird dies durch ein geochemisches Bodenprobenahmeprogramm im Distriktmaßstab. Insgesamt wurden 1.685 Proben auf einer Fläche von ca. 8 Quadratkilometern entnommen. Diese Proben werden derzeit mittels tragbarer RFA-Technologie (Röntgenfluoreszenzanalyse) analysiert.
Etwa 10 % der vielversprechendsten Ergebnisse werden anschließend zur detaillierten geochemischen Analyse an ein unabhängiges, zertifiziertes Labor geschickt. Genau diese Kombination aus Fernerkundung, Geophysik und Geochemie ist entscheidend für die Auswahl der Bohrziele, da sie die Datengrundlage für die Priorisierung einzelner Targets erheblich verbreitert. Für Algo Grande markiert diese Phase den Übergang von der Datenerhebung zur gezielten Umsetzung in einem Bohrprogramm.
Das Unternehmen geht davon aus, in den kommenden Wochen nach der Konsolidierung der verschiedenen Datensätze ein Update zu den priorisierten Bohrzielen für die Phase II der Bohrungen geben zu können. Der Beginn des Programms ist für Mai geplant, was darauf hindeutet, dass die endgültige Auswahl der Bohrziele unmittelbar bevorsteht. Adelita umfasst 5.895 Hektar und liegt im Arizona-Sonora-Kupfergürtel, einer der bedeutendsten Kupferregionen Nordamerikas.
Ankerpunkt des Projekts ist die hochgradige Kupfer-Silber-Gold-Entdeckung Cerro Grande, die laut Unternehmen eine starke Kontinuität entlang eines definierten Korridors von mehr als sechs Kilometern aufweist. Darüber hinaus deuten die Aufarbeitung älterer geophysikalischer Daten und Feldkartierungen auf ein potenzielles Porphyrsystem in der Tiefe hin. Dies deutet auf ein klassisches Skarn-Porphyr-Modell hin, wie es von mehreren bedeutenden Lagerstätten im Nordwesten Mexikos bekannt ist.
Dies ergibt einen klaren Rahmen für Algo Grande: Die zweite Bohrphase bei Adelita soll nicht nur bekannte hochgradige Ziele verfolgen, sondern auch das breitere geologische Gesamtbild testen. Da die Erdarbeiten im Gange sind, die Explorationsprogramme fast abgeschlossen sind und Major Drilling unter Vertrag steht, ist das Unternehmen nun operativ bereit, die nächste Bohrkampagne auf ein breiteres, datengestütztes Fundament zu stellen. Dies markiert eine entscheidende Phase für Adelita als Kupfer-Silber-Gold-Projekt in Sonora, in der das wahre Ausmaß des Systems entlang des Cerro-Grande-Korridors und in den umliegenden Zielgebieten sichtbar werden dürfte.

















