Der in Genf ansässige Spezialist für Augenheilkunde teilte am Dienstagabend mit, im ersten Quartal einen Umsatz von 2,7 Mrd. US-Dollar erzielt zu haben. Das entspricht einem Wachstum von 10 % auf berichteter Basis beziehungsweise 6 % zu konstanten Wechselkursen. Damit lagen die Zahlen exakt im Rahmen der Markterwartungen.
Mehrere Wachstumstreiber
In seiner Mitteilung erklärte die ehemalige Novartis-Tochter, von ihren jüngsten Produkteinführungen profitiert zu haben – darunter die Produktreihe Unity für Katarakt- und vitreoretinale Chirurgie, PanOptix Pro bei Intraokularlinsen, Tryptyrc zur Behandlung trockener Augen sowie Precision7 bei Wochenkontaktlinsen.
Das operative Kernergebnis (Core Operating Income) belief sich auf 569 Mio. US-Dollar nach 511 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Das entspricht einem Anstieg von 11 % auf berichteter Basis beziehungsweise 6 % zu konstanten Wechselkursen. Analysten hatten im Schnitt mit 554 Mio. US-Dollar gerechnet.
Der Core-Gewinn je Aktie erreichte 0,85 US-Dollar und übertraf damit den Konsens von 0,81 US-Dollar.
Alcon zufolge konnten Effizienzgewinne in der Produktion die Belastungen durch US-Zusatzzölle, die Kosten neuer Produkteinführungen sowie höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung mehr als ausgleichen.
Aktienrückkäufe geplant
Gestützt auf diese Entwicklung hob der Augenheilkundespezialist seine Prognose für den Core-Gewinn je Aktie im Jahr 2026 leicht an. Erwartet wird nun ein Wachstum von 10 % bis 13 % zu konstanten Wechselkursen, nachdem zuvor 9 % bis 12 % in Aussicht gestellt worden waren.
Die Umsatzprognose bleibt dagegen unverändert bei einem Wachstum von 5 % bis 7 % zu konstanten Wechselkursen.
Darüber hinaus kündigte Alcon an, dass der Verwaltungsrat ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu 1,5 Mrd. US-Dollar beschlossen habe. Ziel sei eine Kapitalherabsetzung.
Trotz der insgesamt soliden Zahlen verlor die Alcon-Aktie am Mittwochmittag 7,9 % und gehörte damit zu den schwächsten Werten im STOXX 600. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus inzwischen auf 13,8 %.






















