MÜNCHEN/BERLIN (dpa-AFX) - Die geplanten Spritpreis-Entlastungen für Autofahrer gehen Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nicht weit genug. "17 Cent weniger Energiesteuer pro Liter reichen nicht aus. Auch die CO2-Steuer von rund 17 Cent pro Liter muss zusätzlich abgeschafft werden, damit die Spritpreise wieder unter zwei Euro sinken. Das grundsätzliche Ziel muss sein: unter zwei Euro in Krisenzeiten und unter 1,80 Euro im Normalfall", sagte der Freie-Wähler-Chef in München. Er kritisierte damit auch direkt den von CSU-Chef Markus Söder mitverhandelten Kompromiss der schwarz-roten Bundesregierung.
Aiwanger fordert von Bundesregierung "klotzen statt kleckern"
"Speditionen, Unternehmen, Handwerker, Landwirtschaft und Autofahrer leiden unter diesen ruinösen, vermeidbar hohen Spritpreisen. Die Bundesregierung muss noch stärker ran, klotzen statt kleckern ist jetzt angesagt", betonte Aiwanger. Die Bundesregierung müsse daher weitere steuersenkende Maßnahmen ergreifen und eine strikte Kontrolle der Mineralölkonzerne durch das Kartellamt ermöglichen. "Die zuletzt eingeführte 12-Uhr-Regel sollte der Bund wieder abschaffen - sie war wirkungslos bis kontraproduktiv."
Iran-Krieg treibt Spritpreise seit Wochen auf neue Rekordhöhen
In zweitägigen Verhandlungen hatten sich Union und SPD am Wochenende auf Entlastungen an den Zapfsäulen verständigt. Dazu soll die Energiesteuer bei Diesel und Benzin um jeweils rund 17 Cent brutto pro Liter begrenzt auf zwei Monate gesenkt werden. Damit würde der Preis pro Liter aber weiter deutlich über dem Preisniveau liegen, das vor Beginn des Iran-Krieges galt. Auf dem bisherigen Höhepunkt kurz nach Ostern war ein Liter Diesel im bundesweiten Tagesdurchschnitt um gut 70 Cent teurer als vor Kriegsbeginn, ein Liter Super E10 um gut 41 Cent, wie Zahlen des ADAC zeigen./had/DP/men
TotalEnergies SE ist einer der weltweit führenden Ölkonzerne. Der Nettoumsatz verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Geschäftsbereiche: - Raffinerie und Chemie (43,3 %): Raffinierung von Erdölprodukten (Betrieb von 14 Raffinerien weltweit zum Ende des Jahres 2025) sowie Herstellung von Grundchemikalien (Olefine, Aromaten, Polyethylen, Düngemittel usw.) und Spezialchemikalien (Kautschuk, Harze, Klebstoffe usw.). Der Konzern ist zudem im Handel und Seetransport von Rohöl und Erdölprodukten tätig; - Vertrieb von Erdölprodukten (39,1 %): Ende 2025 wurden weltweit 12.775 Tankstellen betrieben; - Stromerzeugung (9,7 %): aus Gas-Kombikraftwerken und erneuerbaren Energien; - Gasförderung, -handel, -transport und -verteilung (5 %): vor allem Flüssigerdgas (43,9 Millionen Tonnen verkauft im Jahr 2025), Erdgas, Biogas, Wasserstoff, Flüssiggas usw.; - Förderung und Produktion von Kohlenwasserstoffen (2,8 %): 2,5 Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag im Jahr 2025; - Sonstiges (0,1 %). Der Nettoumsatz verteilt sich geografisch wie folgt: Frankreich (22,8 %), Europa (45 %), Afrika (10 %), Nordamerika (7,2 %) und Sonstige (15 %).
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Investment
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Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.