Das norwegische Geschäft des Technikberatungsunternehmens Afry hat im Oktober mindestens 160 Berater verloren, wie die Wirtschaftszeitung Dagens industri berichtet.
Zum Jahreswechsel beschäftigte Afry in Norwegen rund 1.100 Mitarbeiter. Damit hat im Oktober etwa jeder siebte Angestellte das Unternehmen verlassen.
Diese Abgänge folgen auf den Rücktritt mehrerer Top-Manager des norwegischen Geschäftsbereichs im Sommer. Im Tochterunternehmen Advansia verließen im Juni fünf von neun Führungskräften das Unternehmen, darunter auch Christopher Klepsland, der seit 2018 Geschäftsführer der norwegischen Aktivitäten war. Mehr als die Hälfte der Afry-Mitarbeiter in Norwegen sind bei Advansia beschäftigt.
„Im Sommer und Herbst haben sich einige Mitarbeiter entschieden, das Unternehmen zu verlassen. Das ist natürlich immer bedauerlich, aber in Zeiten des Wandels nicht ungewöhnlich“, schrieb Kommunikationschefin Andrea Giesecke in einer E-Mail an Dagens industri.

















