In einem Beitrag auf X erklärte Sisi am Samstag, er habe auf Trumps Schreiben reagiert, indem er die Position Ägyptens sowie die Bedenken hinsichtlich der Wassersicherheit des Landes im Zusammenhang mit dem umstrittenen Grand Ethiopian Renaissance Dam in Äthiopien bekräftigte.
Am Freitag hatte Trump erklärt, er sei bereit, die US-Vermittlung zwischen Ägypten und Äthiopien zur Lösung des Streits um den äthiopischen Staudamm wieder aufzunehmen, den sowohl Ägypten als auch Sudan als ernsthafte Bedrohung für ihre lebenswichtigen Wasserressourcen betrachten.
Ägypten lehnt das Projekt seit langem ab, da es um die künftige Wasserversorgung aus dem Nil fürchtet, von der das Land stark abhängig ist. Auch Sudan, ein weiteres stromabwärts gelegenes Land, hat Bedenken hinsichtlich der Regulierung und Sicherheit der eigenen Wasserressourcen und Staudämme geäußert.
Auch Sudans Armeechef Abdel Fattah al-Burhan begrüßte am Samstag das Vermittlungsangebot von Trump.
Äthiopien, das mit mehr als 120 Millionen Einwohnern das zweitbevölkerungsreichste Land Afrikas ist, betrachtet den 5 Milliarden US-Dollar teuren Staudamm an einem Nebenfluss des Nil als zentral für seine wirtschaftlichen Ambitionen. Das Land hat die ägyptischen Ansprüche wiederholt zurückgewiesen.



















