Adecco hat am Mittwoch Ergebnisse für das erste Quartal 2026 veröffentlicht, die über den Erwartungen lagen. Der Konzernumsatz belief sich auf 5,66 Mrd. EUR, verglichen mit den vom Konsensus erwarteten 5,56 Mrd. EUR.
Das organische Wachstum lag mit 5,3 % über den Analystenschätzungen. Der Konzern hob Zuwächse in allen Regionen hervor, mit besonders deutlichen Steigerungen auf der Iberischen Halbinsel, in den nordischen Ländern, Nordamerika, Lateinamerika und Asien.
Diese Dynamik bestätigt, dass der Konzern in der Lage ist, den (als weiterhin unsicher eingestuften) Arbeitsmarkt zu outperformen. Adecco führt an, sowohl auf Konzernebene als auch bei seiner Hauptmarke signifikante Marktanteile gewonnen zu haben.
Auch die Rentabilität verbessert sich. Das bereinigte EBITA stieg im Jahresvergleich um 12 % auf 148 Mio. EUR, während der Nettogewinn mit 69 Mio. EUR über den Prognosen lag. Diese Entwicklung spiegelt das Volumenwachstum und die Kostenkontrolle wider.
Ein Tiefstand seit über 30 Jahren
Doch der Markt betrachtet das Glas nach dem, was eigentlich wie eine Demonstration der Stärke hätte wirken können, eindeutig als halb leer: Die Aktie verliert am Vormittag in Zürich mehr als 10 %.
Zu den negativen Aspekten zählt die Bruttomarge, die auf 18,8 % zurückging. Belastet wurde sie durch einen Rückgang der Festanstellungen um 7 %, die häufig profitabler sind als die Zeitarbeit.
Für das zweite Quartal gibt Adecco an, dass sich die positive Volumendynamik zu Beginn des Berichtszeitraums fortgesetzt hat. Der Konzern rechnet jedoch aufgrund üblicher saisonaler Effekte mit einer Bruttomarge, die leicht unter der des ersten Quartals liegen wird.
Die Anleger strafen die vorsichtigeren Ausblicke für das zweite Quartal ab, in dem eine sinkende Bruttomarge und steigende Gemeinkosten erwartet werden. Laut Jefferies könnten diese Faktoren eine Abwärtsrevision des EBIT-Konsensus für das zweite Quartal um etwa 5 % implizieren.
Man muss bis in die Mitte der 1990er Jahre zurückgehen, um die Aktie unter 16 CHF zu finden. Adecco reißt seine Konkurrenten im Börsenabsturz mit: Die britische Hays gab am Vormittag um 2,5 % nach, während die niederländische Randstad um mehr als 6 % einbrach.
Adecco hat am Mittwoch Ergebnisse für das 1. Quartal 2026 veröffentlicht, die über den Erwartungen lagen. Der Konzernumsatz belief sich auf 5,66 Mrd. Euro, verglichen mit den vom Konsens erwarteten 5,56 Mrd. Euro.
Das organische Wachstum lag bei 5,3 % und damit über den Analystenschätzungen. Das Unternehmen verweist auf Fortschritte in allen Regionen, mit besonders starken Zuwächsen auf der Iberischen Halbinsel, in den nordischen Ländern, Nordamerika, Lateinamerika und Asien.
Diese Entwicklung bestätigt nach Ansicht des Konzerns die Fähigkeit, sich besser zu entwickeln als der weiterhin als unsicher geltende Arbeitsmarkt. Adecco erklärt, sowohl auf Konzernebene als auch mit seiner Kernmarke erhebliche Marktanteile gewonnen zu haben.
Auch die Profitabilität verbesserte sich. Das bereinigte EBITA stieg im Jahresvergleich um 12 % auf 148 Mio. Euro, während der Nettogewinn mit 69 Mio. Euro über den Erwartungen lag. Diese Verbesserung spiegelt das höhere Geschäftsvolumen sowie eine konsequente Kostenkontrolle wider.
Tiefster Stand seit mehr als 30 Jahren
Doch der Markt sieht offensichtlich eher die negative Seite dessen, was eigentlich wie eine Demonstration operativer Stärke hätte wirken können: Die Aktie verlor am Vormittag in Zürich mehr als 10 %.
Zu den negativen Punkten zählt der Rückgang der Bruttomarge auf 18,8 %, belastet durch einen Rückgang von 7 % bei der Festvermittlung, die in der Regel profitabler ist als das Zeitarbeitsgeschäft.
Für das 2. Quartal erklärte Adecco, dass sich die positive Volumendynamik zu Beginn des Zeitraums fortgesetzt habe. Der Konzern erwartet jedoch aufgrund üblicher saisonaler Effekte eine leicht niedrigere Bruttomarge als im 1. Quartal.
Die Anleger reagieren vor allem auf die vorsichtigeren Aussagen zum 2. Quartal, mit einer erwarteten niedrigeren Bruttomarge und steigenden Gemeinkosten. Laut Jefferies könnten diese Faktoren eine Abwärtsrevision des EBIT-Konsenses für das 2. Quartal um rund 5 % nach sich ziehen.
Man muss bis Mitte der 1990er Jahre zurückgehen, um die Aktie unterhalb von 16 Schweizer Franken zu finden. Adecco zieht seine Wettbewerber mit nach unten: Die britische Hays verlor am Vormittag 2,5 %, während die niederländische Randstad um mehr als 6 % einbrach.



















