(Alliance News) - Die A2A Spa hat am Mittwoch die Aktualisierung ihres Strategischen Plans 2024-2035 genehmigt, der Gesamtinvestitionen in Höhe von 23 Milliarden Euro vorsieht. Davon sind 16 Milliarden Euro für die Energiewende und 7 Milliarden Euro für die Kreislaufwirtschaft vorgesehen.
Mehr als 35 % des Programms sind bereits abgeschlossen oder befinden sich in der Umsetzung.
Der Plan zielt auf ein EBITDA von 2,4 Milliarden Euro im Jahr 2028 und 3,6 Milliarden Euro im Jahr 2035 ab. Der erwartete bereinigte Nettogewinn soll 700 Millionen Euro im Jahr 2028 und mehr als 1,1 Milliarden Euro im Jahr 2035 erreichen.
Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA (PFN/EBITDA) wird während des gesamten Zeitraums unter dem Faktor 2,8 bleiben, was die finanzielle Solidität und das aktuelle Rating bestätigt.
Geschäftsführer Renato Mazzoncini erklärte, dass die Aktualisierung das industrielle Wachstum und die Position von A2A als integrierte Entwicklungsplattform weiter stärkt - auch im Bereich der Rechenzentren, indem Kompetenzen und Energieinfrastrukturen in Regionen mit hohem Potenzial genutzt werden.
Für die Energiewende sind 4 Milliarden Euro an reguliertem Anlagevermögen (RAB) in Stromnetze, 3,7 GW an Wind- und Photovoltaikkapazität sowie 5 Millionen Kunden bis 2035 vorgesehen.
Im Bereich Kreislaufwirtschaft wird die neue Geschäftseinheit die Abfallwirtschaft, den Wasserkreislauf, die Fernwärme und die Energieeffizienz integrieren. Zudem sind neue Rechenzentren mit einem Investitionsvolumen von 1,6 Milliarden Euro geplant, die bis 2035 rund 0,4 Milliarden Euro EBITDA generieren sollen.
Der Plan sieht außerdem eine Expansion in ausgewählte europäische Märkte vor, mit Investitionen in Power- und Waste-to-Energy-Projekte zur geografischen Diversifizierung des Geschäfts.
Bis 2035 rechnet A2A mit einer Nettoverschuldung (PFN) von 8,7 Milliarden Euro, einer durchschnittlichen Kapitalrendite (ROI) von über 9 %, einer durchschnittlichen Eigenkapitalrendite (ROE) von 12 % sowie einem jährlichen Dividendenwachstum je Aktie von mindestens 4 %.
Im Bereich Nachhaltigkeit bestätigt die Gruppe das Ziel Net Zero bis 2050 sowie einen Emissionsfaktor von 228 gCO2/kWh bis 2030 und kündigt bis Jahresende den ersten Klimatransitionsplan an.
Von Antonio Di Giorgio, Alliance News Reporter
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