Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Märkte

News : Märkte
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 

WOCHENAUSBLICK: Dax-Rekordrally wohl abhängig vom Coronavirus und US-Börsen

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
24.01.2020 | 16:10

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax muss sich in der neuen Woche an seinem nach oben geschraubten Rekordhoch messen lassen. Börsianer blicken gespannt darauf, ob der deutsche Leitindex die am Mittwoch erreichten 13 640 Punkte in den Schatten stellen kann. Charttechnisch betrachtet glauben die Experten von Index-Radar, dass eine Richtungsentscheidung bald fallen dürfte. Wichtige Stellschrauben dafür dürften in den kommenden Tagen die Entwicklung beim Coronavirus in China und der Verlauf der Berichtssaison in den USA werden.

Wie Andreas Büchler von Index-Radar näher ausführte, habe sich in der Vorwoche das schon länger bekannte Bild gezeigt, dass der Dax beim Erreichen eines Hochs abverkauft werde. Immer wieder wird dabei von Börsianern auf anspruchsvoll gewordene Aktienbewertungen aufmerksam gemacht. Beruhigend empfindet der Charttechniker aber die Beobachtung, dass Marktteilnehmer schon kleinere Rückschläge wieder für Nachkäufe nutzten. "Solange dieser Effekt anhält, bleibt die kurzfristige Prognose positiv", kommentierte der Experte. Als Argument für Aktien gilt immer wieder der Mangel an rentablen Anlagealternativen oder die Sorge davor, den losfahrenden Zug zu verpassen.

Die Experten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) sehen den Dax durchaus anfällig für weitere Rückschläge - möglicherweise ausgelöst von den Sorgen um den Coronavirus in China, wo nun das traditionelle Neujahrsfest gefeiert wird. Unzählige Chinesen sind auf Reisen und so könnte das Risiko einer Pandemie und den hiermit verbunden negativen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft steigen. Die Börse in Shanghai spielt dabei aber als Indikator vorerst keine Rolle mehr: der Handel pausiert dort bis inklusive Donnerstag.

Das zweite wichtige Wochenthema sehen Börsianer in der US-Berichtssaison und der davon abhängigen Entwicklung an den tonangebenden New Yorker Börsen. Laut der LBBW ist hier in der kommenden Woche "High Noon" angesagt. "Insgesamt 143 Mitglieder des S&P 500 werden ihre Zahlen veröffentlichen - so viele wie in keiner Woche davor oder danach", betonten die Experten. Darunter sind große Tech-Player wie Apple am Dienstag, Facebook und Microsoft am Mittwoch sowie Amazon am Donnerstag (alle nach Börsenschluss in den USA).

Ein besonderes Augenmerk dürfte zur Wochenmitte aber auch auf den Boeing-Zahlen wegen der Krise mit dem 737 Max liegen. Außerdem steht dann der nächste Zinsentscheid der US-Notenbank (Fed) auf dem Plan. Mit einer weiteren Lockerung wird am Markt nicht gerechnet. "Die Fed dürfte sich von ihrer aktuellen Gelassenheit nicht abbringen lassen", heißt es hier von Seiten der Landesbank BayernLB. Wichtig für die Fed werden am Donnerstag neue US-BIP-Zahlen zum vierten Quartal.

Aber auch hierzulande hat die Agenda einiges zu bieten. Am Montag macht das Ifo-Geschäftsklima für Januar den Auftakt. Nach Ansicht des Deka-Bank-Chefvolkswirts Ulrich Kater wird dieses voraussichtlich eine weitere Erholung anzeigen. Im Wochenverlauf gewähren auch einige deutsche Unternehmen Einblick in ihre Bücher, darunter die Softwarekonzerne SAP und Software AG am Dienstag und Mittwoch. Die Deutsche Bank folgt am Donnerstag mit ihren Jahreszahlen.

In der Nacht zum Samstag folgt der Stichtag für den Brexit: Ab Mitternacht wird Großbritannien dann kein Mitglied der Europäischen Union mehr sein. Für den Deka-Experten Kater beginnt damit ein neues Kapitel britischer und europäischer Geschichte. Laut der BayernLB läutet der Austritt eine Übergangsphase ein, in der bis zum Jahresende ein Nachfolgeabkommen verhandelt werden muss. Falle dieses nur sehr rudimentär aus, drohten spürbare Handelshemmnisse./tih/la/he

--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
APPLE INC. -1.83%319 verzögerte Kurse.8.63%
BOEING COMPANY (THE) -0.47%338.88 verzögerte Kurse.4.52%
DAX -0.75%13681.19 verzögerte Kurse.3.26%
DEUTSCHE BANK AG -2.20%9.98 verzögerte Kurse.44.28%
DJ INDUSTRIAL -0.56%29232.19 verzögerte Kurse.3.01%
EURO / BRITISH POUND (EUR/GBP) 0.02%0.8306 verzögerte Kurse.-1.79%
FACEBOOK 1.69%217.8 verzögerte Kurse.6.11%
MICROSOFT CORPORATION 1.01%187.23 verzögerte Kurse.18.73%
NASDAQ 100 0.06%9629.802428 verzögerte Kurse.10.20%
NASDAQ COMP. 0.02%9732.743207 verzögerte Kurse.8.45%
S&P 500 -0.29%3370.29 verzögerte Kurse.4.32%
SAP AG -0.06%127.32 verzögerte Kurse.5.82%
SOFTWARE -0.55%34.41 verzögerte Kurse.10.64%

© dpa-AFX 2020
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
News im Fokus "Märkte"
18.02.Aktien New York Schuss: Dow zeigt Schwäche mit Apple wegen Virussorgen
AW
18.02.Aktien New York Schluss: Dow zeigt Schwäche mit Apple - Virussorgen zurück
DP
18.02.AKTIEN OSTEUROPA SCHLUSS : Verluste - Budapest als positive Ausnahme
DP
18.02.AKTIEN WIEN SCHLUSS : Apple-Umsatzwarnung belastet auch in Wien
DP
18.02.Aktien Schweiz Schluss: Defensive Werte bewahren SMI vor stärkerem Kursrückgang
AW
18.02.Aktien Europa Schluss: Märkte im Minus - Apple schürt neue Virus-Sorgen
DP
18.02.Aktien Frankfurt Schluss: Negative Folgen des Coronavirus schlagen durch
DP
18.02.Aktien New York: Dow zeigt Schwäche mit Apple - Virussorgen bei Anlegern zurück
AW
18.02.Aktien New York: Leichtes Minus nach langem Wochenende - Apple im Blick
AW
18.02.BÖRSE WALL STREET : Schweizer Börse stoppt Höhenflug - Apple-Warnung schürt Virus-Ängste
RE
News im Fokus "Märkte"