Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Studie: Ausländische Investoren in Deutschland zurückhaltender

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
04.06.2019 | 00:41

STUTTGART (dpa-AFX) - Ausländische Investoren haben ihr Engagement in Deutschland nach einer aktuellen Studie im vergangenen Jahr merklich reduziert. Zugleich ist die Unzufriedenheit mit den Rahmenbedingungen gewachsen, wie aus der europaweiten Standort-Attraktivitätsstudie des Beratungsunternehmens EY (Ernst&Young) hervorgeht, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Mehr als ein Drittel der befragten Vertreter internationaler Unternehmen, die bereits in Deutschland aktiv sind, äußerte sich negativ. Im Jahr zuvor war es ein gutes Viertel. Was die Zahl der Investitionsprojekte angeht, rutschte Deutschland vom zweiten auf den dritten Platz und liegt nun hinter Frankreich. Platz eins belegt trotz der Brexit-Unsicherheiten weiter Großbritannien.

"Dass die ausländischen Investitionen in Deutschland sinken, ist ein Warnsignal", betonte Hubert Barth, der Vorsitzende der Geschäftsführung von EY in Deutschland. "Deutschland ist nicht mehr Wachstumsmotor der europäischen Wirtschaft." Es seien dringend wieder eine positive Dynamik und neue Wachstumsimpulse nötig.

Die Studie zählt für 2018 genau 973 Projekte ausländischer Investoren in Deutschland - 13 Prozent weniger als im Jahr davor und der erste Rückgang überhaupt, seit die Zahlen 2005 zum ersten Mal erhoben wurden. Auf Investoren aus den USA konnte der Standort zwar weiterhin bauen, Briten, Chinesen oder Schweizer dagegen reduzierten ihr Engagement teils deutlich.

Mit der Infrastruktur, dem stabilen politischen und rechtlichen Umfeld sowie der Qualifikation der Arbeitskräfte konnte Deutschland erneut punkten. Schwächen sehen die Investoren dagegen bei der Flexibilität des Arbeitsrechts, in Steuerfragen, bei Anreizen und Vergünstigungen für Unternehmen und bei den Arbeitskosten.

Einen deutlichen Rückgang bei der Zahl der Investitionsprojekte musste der Studie zufolge zwar auch Großbritannien hinnehmen. Dennoch reichte es weiter für Platz eins. Frankreich legte leicht zu und setzte sich auf den zweiten Platz. Insgesamt ging die Zahl der Projekte in Europa um vier Prozent zurück.

Deutsche Unternehmen wiederum sind im Ausland nach wie vor sehr investitionsfreudig. Nur US-Unternehmen waren im vergangenen Jahr in Europa aktiver./eni/DP/mis


© dpa-AFX 2019
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
09:53Premierminister Johnson appelliert im Brexit-Streit ans Parlament
DP
08:55MAZEDONIENS PRÄSIDENT : Keine politische Entscheidung ist ewig
DP
08:54Giffey plädiert für Verbleib der SPD in der großen Koalition
DP
08:53ALBANIENS REGIERUNGSCHEF : Traum von Europa nicht verblasst
DP
08:53KATALONIEN-KONFLIKT : Barcelona erlebt gewalttätige Nacht
DP
08:52Scheuer sichert Kooperation mit Pkw-Maut-Untersuchungsausschuss zu
DP
08:50Industrie stellt Koalition zur Halbzeit schlechtes Zeugnis aus
DP
08:50Brinkhaus drückt bei Förderalismusreform aufs Tempo
DP
08:47BLABLABUS-DEUTSCHLAND-CHEF :  Stecken mitten in der Expansion
DP
08:46Altmaier prangert Blockadehaltung der SPD an
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"