Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Schwarz-rote Koalitionsrunde ringt um Lösung im Grundrentenstreit

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
10.11.2019 | 14:56

BERLIN (dpa-AFX) - Die Spitzen von CDU, CSU und SPD sind zu womöglich entscheidenden Beratungen über eine Lösung im verfahrenen Streit um die Einführung einer Grundrente zusammengekommen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich am Sonntag um 9.00 Uhr mit den Partei- und Fraktionsspitzen von CDU und CSU zu Vorberatungen im Kanzleramt getroffen. Gegen 10.00 Uhr stießen für die SPD die kommissarische Vorsitzende Malu Dreyer, Fraktionschef Rolf Mützenich und Vizekanzler Olaf Scholz hinzu. Auch Arbeitsminister Hubertus Heil wollte teilnehmen.

Alle Seiten wollen Menschen, die trotz langer Beitragszeit nur eine kleine Rente bekommen, einen Aufschlag gewähren. Umstritten ist vor allem noch die Frage, ob die Leistung an eine Bedürftigkeitsprüfung geknüpft werden soll. "Eine Einkommensprüfung im Sinne eines Freibetrages (...) könnte in Sachen Zielgenauigkeit ein guter Kompromiss sein", sagte Dreyer der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" - ohne Details zu nennen.

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer sagte dem Blatt: "Für uns ist wichtig, die Leistungen auf die zu konzentrieren, die sie brauchen. Dazu muss der Zugang zur Grundrente, also die Frage, wer sie erhalten soll, geklärt werden, indem der Bedarf festgestellt wird." Sinnvoll und notwendig seien auch Maßnahmen zur Stärkung der betrieblichen und privaten Vorsorge, "damit wir schon heute dafür sorgen können, dass Altersarmut für die Zukunft gar nicht erst entsteht", ergänzte sie.

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt griff erneut Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) an. "Die Hubertus-Heil-Konfettikanone, mit der er einfach Geld verteilen will, wird nicht abgefeuert", sagte er der "Bild am Sonntag". Für eine praktikable Bedürftigkeitsprüfung habe die Union der SPD einen Vorschlag gemacht, der gerecht und zielgenau sei. "Ich hoffe, dass bei der SPD Vernunft vor Sturheit steht."

Zuletzt war durchgesickert, dass auf das Streitwort "Bedürftigkeitsprüfung" verzichtet, aber das zu versteuernde Einkommen der Betroffenen für die Berechnung der Grundrente überprüft werden könnte. Die "Bild am Sonntag" berichtete, ein aktuelles Kompromissmodell sehe für ledige Rentner eine monatliche Einkommensgrenze von 1300 Euro vor, für Ehepaare 1750 Euro./bk/bw/rm/DP/jha


© dpa-AFX 2019
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
06:40Unchristliche Zeiten? Weihnachtsmärkte immer früher
DP
06:39HANS FORDERT CDU-TEAMSPIEL - LASCHET : Führungsfrage ist beantwortet
DP
06:38SCHOLZ : Wahrscheinlichkeit für GroKo-Erhalt 'ziemlich gewachsen'
DP
06:33MITTEN IN KONJUNKTUR-ABKÜHLUNG : Merkel und Scholz beim Arbeitgebertag
DP
06:32Mammutverfahren zu 'Goldfinger'-Steuersparmodell starten
DP
06:25Abschwung in China schlägt auf deutsche Firmen durch
DP
06:25Initiative startet Petition gegen unerwünschte Einwurfwerbung
DP
06:24Fernzüge der Deutschen Bahn im Oktober pünktlicher als im Vorjahr
DP
06:24AUSBAU DER WINDKRAFT : Altmaier wirft Schulze Blockade vor
DP
06:22Weltraumbahnhof in Deutschland - 'kein deutsches Cape Canaveral'
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"