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Positive Signale von Zoll- und Brexit-Gesprächen treiben Börsen

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10.10.2019 | 18:11
Styrofoam bull figures stand on a counter on the trading floor at the stock exchange in Frankfurt

Frankfurt (Reuters) - Wieder aufkeimende Hoffnung auf eine Entschärfung des Zollstreits zwischen den USA und China gibt den Börsen Auftrieb.

Ermutigende Signale kamen außerdem von den Brexit-Verhandlungen. Der Dax schloss daraufhin am Donnerstag 0,6 Prozent im Plus bei 12.164,20 Punkten. Der EuroStoxx50 legte seine anfängliche Lethargie ebenfalls ab und gewann sogar ein Prozent auf 3496,62 Zähler. Der US-Standardwerteindex Dow Jones rückte 0,8 Prozent vor.

Dem britischen Premierminister Boris Johnson und seinem irischen Kollegen Leo Varadkar zufolge gibt es einen Weg zu einer Einigung über die Beziehungen nach dem geplanten EU-Austritt des Vereinigten Königreichs. Details nannten sie nicht. Sie kündigten aber weitere Verhandlungen an. Knackpunkt im Brexit-Streit ist das künftige Grenzregime zwischen der Republik Irland und dem britischen Nordirland. Sollte bis zum EU-Gipfel in der kommenden Woche kein Kompromiss erzielt werden, muss Johnson einem Unterhaus-Beschluss zufolge einen Brexit-Aufschub beantragen. Der Hardliner würde aber nach eigenen Aussagen lieber "tot im Graben" liegen, als das zu tun.

Am Devisenmarkt setzten Anleger mehrheitlich auf eine Einigung in letzter Minute. Das Pfund Sterling verteuerte sich um jeweils mehr als ein Prozent auf 1,2372 Dollar und 1,1244 Euro.

TRUMP WILL CHINESISCHEN CHEF-UNTERHÄNDLER TREFFEN

Den Optimismus beim Thema Zollstreit nährte die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, den chinesischen Vize-Ministerpräsidenten Liu He am Freitag im Weißen Haus zu treffen. "Beide Seiten brauchen einen Erfolg", sagte Analyst Edward Moya vom Brokerhaus Oanda. Sollte ein Mini-Deal vereinbart werden, könne mit weiteren Kursgewinnen gerechnet werden.

Der Dollar wertete allerdings ab, da die Weltleitwährung vor allem in Krisenzeiten gefragt ist. Außerdem setze dem "Greenback" die Erwartung weiterer Zinssenkungen zu, sagten Börsianer. Der Euro stieg um bis zu 0,6 Prozent auf ein Drei-Wochen-Hoch von 1,1034 Dollar.

LUXUSWERTE IM Aufwind - PHILIPS AUF TALFAHRT

Bei den Aktienwerten bescherten überraschend starke Zahlen LVMH den größten Kurssprung seit einem knappen dreiviertel Jahr. Die Titel des Luxusgüter-Anbieters stiegen in Paris um bis zu 5,6 Prozent. Trotz der Unruhen im wichtigen Absatzmarkt Hongkong steigerte der Hersteller von Louis-Vuitton-Taschen seinen Umsatz um 17 Prozent. "Das sind Top-Zahlen, vor allem wenn man sonst von Konsumflaute spricht", sagte ein Händler. Im Windschatten von LVMH gewannen die Papiere von Konkurrenten wie Kering, Burberry oder Richemont bis zu 4,2 Prozent.

An der Wall Street legte die deutsche Biotechfirma BioNTech nach anfänglichen Schwierigkeiten ein starkes Börsendebüt hin. Die Papiere kosteten zeitweise 16,70 Dollar und notierten damit gut elf Prozent über ihrem Ausgabepreis von 15 Dollar. Ursprünglich hatte das Mainzer Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von personalisierten Immuntherapien zur Behandlung von Infektionskrankheiten und Krebs spezialisiert hat, die Papiere zu einem Preis von 18 bis 20 Dollar angeboten.

Die Aktien von Philips verbuchten dagegen mit einem Minus von 8,8 Prozent den größten Tagesverlust seit rund zehn Jahren. Die niederländische Medizintechnik-Firma senkte wegen Belastungen durch den Zollstreit ihre Gesamtjahresziele. Rivale Siemens Healthineers büßte 1,3 Prozent ein.

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