Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

POLITIK/UN-Bericht: Türkei, Emirate, Jordanien schicken Waffen nach Libyen

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
08.11.2019 | 18:14

NEW YORK (dpa-AFX) - Der verheerende Bürgerkrieg in Libyen wird nach Angaben von UN-Experten durch illegale Waffenlieferungen von der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jordanien angeheizt. Ein vertraulicher Bericht der Vereinten Nationen kommt zu dem Schluss, dass die Länder "routinemäßig und manchmal unverhohlen" Waffen an die beiden Kriegsparteien schickten. Damit würden diese das geltende Waffenembargo der UN unterlaufen.

Daneben erhielten sowohl die international unterstützte Regierung des Landes als auch die Truppen ihres militärischen Gegenspielers, General Chalifa Haftar, militärische Ausrüstung und technische Unterstützung. Das geht aus dem bislang vertraulichen Bericht eines UN-Expertengremiums an den Sicherheitsrat hervor. Die Zusammenfassung des Berichts wurde von der Deutschen Presse-Agentur eingesehen und sein Inhalt von mehreren Diplomaten bestätigt.

Der Report untersucht auch den schweren Luftangriff auf ein Flüchtlingslager in der Nähe von Tripolis im Juli, bei dem mehr als 50 Menschen starben. Die Experten nennen dabei zunächst keinen Verantwortlichen für die Tat, stellen aber einen Zusammenhang mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Ägypten her.

Die Emirate, Ägypten und Jordanien unterstützen in dem Konflikt Chalifa Haftar aus dem Osten des Landes. Die Türkei hilft der Regierung von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch in Tripolis im Westen. Das Land ist seit dem Sturz des Langzeitmachthabers Muammar al-Gaddafi im Griff der Gewalt. Eine Offensive des mächtigen Haftar im April auf die Hauptstadt Tripolis hatte die Lage dramatisch verschärft./scb/DP/mis


© dpa-AFX 2019
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
09:17OTS : Wüstenrot & Württembergische AG / W&W-Gruppe setzt positiven Trend im ...
DP
09:12SPANIEN : Inflation weiter auf Dreijahrestief
DP
09:05Buschbrände in Australien wüten weiter - Schon vier Tote
DP
09:01Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH erhält Auftrag von Audi für das Premium-Segment der Elektrofahrzeuge mit Serienstart in 2021 und zusätzlichem Umsatzbeitrag in der Kammlinie von ca. 10 bis 15 Mio. Euro pro Jahr
DP
08:59Großbritannien will vor Wahl keinen neuen EU-Kommissar vorschlagen
DP
08:55KPS STIFTUNG : Verkauf von Aktien an der CTS Eventim AG & Co. KGaA
DP
08:55Frankreichs Inflation fällt auf Zweijahrestief
AW
08:28OTS : ws-hc Stehr & Co. Hanf Consulting UG / Die Talfahrt der globalen ...
DP
08:14Deutsche Wirtschaft entgeht Rezession
AW
08:11Deutsche Wirtschaft entgeht knapp der Rezession
RE
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"