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Makro-Briefing: Frühindikatoren bringen Märkte unter Druck (CB)

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24.09.2019 | 09:42

Die jüngsten Markit Daten entsprechen der Filmmusik eines Thrillers: die wider die Erwartungen der Analysten für Deutschland und Frankreich schlecht ausgefallenen Zahlen sind die Erkennungsmusik für die aufkommende Spannung an den Märkten. Der Manufacturing PMI für Deutschland fiel von 43,5 Punkten auf 41,4, erwartet wurde eine marginale Verbesserung auf 44,0. Für das sich bisher dem Negativtrend widersetzende Frankreich fiel der Index von 51,1 auf 50,3. Folgerichtig legten die Daten für Europa den Rückwärtsgang ein und fielen von 47,0 auf 45,6 Punkte.

Quelle: Bloomberg, SOLVECON INVEST.

 

 

Es ist davon auszugehen, dass auch die noch ausstehenden Daten nicht für positive Überraschungen sorgen werden. Besser ist die Situation im Services Sektor, das Momentum dreht aber in den negativen Bereich.

Quelle: Bloomberg, SOLVECON INVEST.

Die Hauptprotagonisten, die für die Bewegung verantwortlich sind, sitzen jedoch nicht in Europa, sondern in Washington und Peking. Zwar versuchten die EZB und auch die Fed die Märkte wiederum durch verbesserte Diskontfaktoren zu beruhigen. Die selbst in den Zentralbanken geteilte Meinung über die Erfolgsaussichten dieses Politikansatzes zeigt auf, dass der Grenznutzen bereits den negativen Bereich erreicht hat.

Somit werden die nächsten Wochen an den Kapitalmärkten nicht mehr von den beiden Zentralbanken bestimmt werden, sondern von den Quartalszahlen und möglichen Fortschritten im Handelsstreit. Erstere werden zeigen, ob die Bilanzen den politischen Wirren standhalten und letzterer, ob sich der Thriller zu einem Horrorfilm wandelt.

Lenken möchten wir Ihre Aufmerksamkeit auf die Äußerungen des Präsidenten der chinesischen Zentralbank Yi Gang: „We are not in a rush to roll out massive rate cuts or QE like some other central banks“. Mit dieser vergleichenden Formulierung tritt er Spekulationen auf weitere Maßnahmen deutlich entgegen. Die Zentralbank will die massiven Steuersenkungen der Regierung wirken lassen und nicht dem Patienten sofort die nächste Medizin verpassen. Diese wird verschrieben, falls der Handelsstreit sich weiter verschärfen sollte. Was macht dann eigentlich die EZB?

 

 

Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das den USD gegenüber dem Euro favorisiert. Ein Überwinden der Widerstandszone bei 1.1160 – 80 negiert den positiven Bias des USD.

Viel Erfolg!

Gastbeitrag von Christian Buntrock, Fondsmanager SOLVECON INVEST
www.solvecon-invest.de

Christian Buntrock (Jahrgang 1977) gründete mit ehemaligen BLB-Kollegen in 2017 die Fondsboutique SOLVECON INVEST GmbH in Bremen, bei der er Portfoliomanager, Prokurist und Gesellschafter ist. 
Der studierte Diplomkaufmann und -Volkswirt, arbeitete zuvor als Portfoliomanager in der Bremer Landesbank, im Treasury Management und Research der Sparkasse Südholstein sowie als Wertpapierspezialist für die Commerzbank AG.

 

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