Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Kaufinteresse an Grönland? Befremden über angebliche Trump-Idee

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
16.08.2019 | 13:32

KOPENHAGEN (dpa-AFX) - Politiker in Dänemark haben mit Verwunderung und Kritik auf das angebliche Interesse von US-Präsident Donald Trump an einem Kauf Grönlands reagiert. "Das muss ein Aprilscherz sein", schrieb der ehemalige dänische Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen auf Twitter. Die grönländische Abgeordnete Aaja Chemnitz Larsen twitterte am Freitag: "Nein danke zu Trumps Kaufplänen für Grönland!" Vielmehr müsse eine bessere und gleichberechtigte Partnerschaft mit Dänemark zu einem stärkeren und unabhängigeren Grönland führen.

Das "Wall Street Journal" sowie die "Washington Post" und der Sender CNN hatten zuvor berichtet, Trump habe Berater angewiesen, die Möglichkeit zu prüfen, die zum dänischen Königreich gehörende autonome Arktisinsel zu erwerben. Wie seriös die Absichten seien, sei selbst für seine Mitarbeiter unklar. Es sei etwa diskutiert worden, ob eine solche Offerte überhaupt legal sei, wie eine solche Operation vonstatten gehen könne und wo das Geld dafür herkommen solle. Fest stehe, dass Trump, der als Immobilienunternehmer reich wurde, Anfang September seinen ersten Dänemark-Besuch plane.

Der außenpolitische Sprecher der dänischen Sozialliberalen, Martin Lidegaard, schrieb auf Twitter, bei der Kaufidee handele es sich hoffentlich um einen Witz. Andernfalls sei dies "ein schrecklicher Gedanke mit dem Risiko einer Militarisierung Grönlands".

Für Washington ist Grönland nach US-Berichten durch seine Nähe zu Russland, die chinesischen Interessen und die vermuteten Bodenschätze strategisch wichtig. Die USA betreiben in Thule einen Luftwaffenstützpunkt, der Teil ihres Raketenwarnsystems ist. 1951 hatten die Vereinigten Staaten und Dänemark ein Verteidigungsabkommen geschlossen. Im Zweiten Weltkrieg nutzten die USA die Insel für die Luftbrücke über den Atlantik.

Neu sei die US-Idee eines Grönland-Kaufs indes nicht, hieß es weiter: Nach dem Zweiten Weltkrieg habe der damalige Präsident Harry Truman 1946 Dänemark 100 Millionen Dollar für Grönland geboten. Einen anderen Vorstoß soll es bereits 1867 gegeben haben.

Grönland mit seinen rund 56 000 Einwohnern ist etwa sechsmal so groß wie Deutschland, ein Großteil der Fläche ist ständig von Eis bedeckt. Geografisch gesehen gehört die größte Insel der Welt zu Nordamerika, politisch aber zu Dänemark. Seit 1979 genießt sie weitgehende Autonomie innerhalb Dänemarks./lsm/DP/nas

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
US DOLLAR / RUSSIAN ROUBLE (USD/RUB) 0.85%66.4938 verzögerte Kurse.-4.57%

© dpa-AFX 2019
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
16.08.DEVISEN : Eurokurs berappelt sich im US-Handel etwas
AW
16.08.Unterhaus-Alterspräsident stellt sich für Brexit-Notregierung zur Verfügung
DP
16.08.Bolsonaro droht mit Mercosur-Austritt bei Linksruck in Argentinien
DP
16.08.OTS : Börsen-Zeitung / Börsen-Zeitung: Rezession im Anmarsch / Kommentar von ...
DP
16.08.UMWELTSCHÜTZER : Abholzung am Amazonas hat um 15 Prozent zugelegt
DP
16.08.Vorläufiger Stop für E-Tretroller-Sharing in Mailand
DP
16.08.WOCHENVORSCHAU : Termine bis 30. August 2019
DP
16.08.DPA-AFX ÜBERBLICK : KONJUNKTUR vom 16.08.2019 - 17.00 Uhr
DP
16.08.DEVISEN : Eurokurs stabilisiert sich - zieht zum Franken leicht an
AW
16.08.DEVISEN : Eurokurs gibt weiter nach
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung