Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

KORREKTUR: Chaos im britischen Parlament bei Vorstellung des neuen Brexit-Plans

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
12.07.2018 | 16:05

(Berichtigt wird im 3. Absatz: Europäischer Rat statt EU-Kommission)

LONDON (dpa-AFX) - In einer turbulenten Parlamentssitzung hat der neue Brexit-Minister Dominic Raab die Pläne Londons für die künftigen Beziehung mit der EU nach dem Brexit vorgestellt. Oppositionsabgeordnete beschwerten sich am Donnerstag massiv, weil sie vorab keine Kopien des 100 Seiten starken Weißbuchs erhalten hatten, die Sitzung musste kurzzeitig unterbrochen werden. Zudem veröffentlichten eine konservative Webseite fast zeitgleich alternative Pläne, die angeblich noch unter Federführung des Vorgängers Raabs, David Davis, entworfen wurde. Davis und auch Außenminister Boris Johnson hatten im Streit um die neuen Pläne am Montag ihr Amt niedergelegt. Sie fürchten, dass Großbritannien mit der neuen Strategie zu eng an die EU gebunden bleibt.

Im Kern des neuen Regierungsplans steht eine Freihandelszone, die den freien Warenverkehr zwischen dem Kontinent und Großbritannien garantieren soll. Dafür will sich Großbritannien auch künftig an europäische Regeln und Produktstandards halten. In Sachen Dienstleistungen, zum Beispiel für Banken und Versicherungen, will Großbritannien aber eigene Wege gehen und akzeptieren, dass der Zugang zum Binnenmarkt in Zukunft eingeschränkt sein wird. Das Land will aber auch die unkontrollierte Zuwanderung von EU-Bürgern unterbinden.

Fraglich ist, wie die EU auf die Pläne reagiert. EU-Chefunterhändler Michel Barnier twitterte am Donnerstag, man werde das Weißbuch nun "im Lichte der Richtlinien des Europäischen Rats mit den Mitgliedsstaaten und dem Europäischen Parlament" analysieren. Das Angebot der EU sei ein Freihandelsabkommen "plus eine effektive Zusammenarbeit auf einem breiten Feld von Themen einschließlich einer starken Sicherheitszusammenarbeit"./cmy/DP/nas


© dpa-AFX 2018
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
14:27Industrie fordert Bundesregierung zu Kurswechsel auf
RE
14:20Österreichische Bundesliga bald wieder im TV? Sky ist gelassen
DP
14:18Windenergie bleibt weltweit auf Wachstumskurs - Messe eröffnet
DP
14:09WTO ruft Merkel im Zollstreit zur Hilfe - "Sehr große Sorge"
RE
13:58NAHLES : Kein Datum für Kohle-Ausstieg ohne Versorgungssicherheit
DP
13:45TRUMP : Kein Treffen mit Ruhani bei UN-Generalversammlung
DP
13:35GOVECS AG unterzeichnet Absichtserklärung für 6.000 E-Scooter für den Londoner Sharing-Markt
DP
13:34Land Hessen geht juristisch gegen Diesel-Urteil vor
DP
13:11Merkel weist britische Brexit-Pläne zurück
DP
13:09KARTELLRECHT : Kommission übersendet slowakischem Eisenbahnunternehmen ZSSK Mitteilung der Beschwerdepunkte wegen Behinderung einer Nachprüfung
PU
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung