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Ifo-Institut: Deutschland bei Zollkrieg 'lachender Dritter'

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13.08.2019 | 13:19

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Deutschland könnte von einem weiteren amerikanisch-chinesischen Zollkrieg profitieren: Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Münchner Ifo-Instituts. "Die EU-Staaten könnten bei zusätzlichen US-Zöllen auf China-Importe mehr in die USA exportieren", erklärte die Wirtschaftsforscherin Marina Steininger. Sollten die USA zehn Prozent Zoll auf weitere Importe im Wert von 300 Milliarden Dollar erheben, könnte Deutschland 94 Millionen Euro mehr einnehmen, die EU insgesamt 1,5 Milliarden Euro.

Sollte China im Gegenzug seine Zölle auf US-Importe um zehn Prozent erhöhen, würden Deutschland und die EU "als lachender Dritter stärker profitieren": Die Mehreinnahmen für Deutschland stiegen der Ifo-Studie zufolge dann auf 323 Millionen, die der EU auf 1,7 Milliarden Euro.

Dagegen würde ein solcher Zollkrieg die USA 1,5 Milliarden, China sogar 21,6 Milliarden Euro kosten, rechneten die Ifo-Foscher vor. Zudem hätte der Konflikt auch "schädliche Nebenwirkungen für alle, weil er das Vertrauen von Investoren und Konsumenten weltweit bei ohnehin fragiler globaler Konjunktur weiter schwächt", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest./rol/DP/jsl


© dpa-AFX 2019
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