Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Forscher: Mensch erzeugt unvergleichliche Temperatursteigerung

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
09.08.2019 | 08:11

POTSDAM (dpa-AFX) - Die globale Temperatur steigt nach Forscherangaben derzeit schneller an als jemals zuvor in den Millionen von Jahren der Erdgeschichte, die Klimaforscher rekonstruieren können. Seit 50 Jahren werde es im Schnitt global über Land und Ozeanen pro Jahrzehnt um rund 0,2 Grad wärmer, erläuterte Andrey Ganopolski vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Eine solche über viele Jahre andauernde Steigerung sei unerreicht zumindest in den vergangenen drei Millionen Jahren, für die es viele quantitative Temperatur-Rekonstruktionen gebe, und möglicherweise sogar in den vergangenen 60 Millionen Jahren.

"Zum Vergleich: Die Erdtemperatur ist nach dem Maximum der jüngsten Eiszeit vor etwa 20 000 Jahren innerhalb von 10 000 Jahren um etwa 5 Grad angestiegen", so Ganopolski. "Das ist eine durchschnittliche Erwärmung von etwa 0,005 Grad pro Jahrzehnt, also rund 40 Mal langsamer als derzeit." Vor gut 10 000 Jahren begann der Mensch mit dem Ackerbau.

Es gibt laut Ganopolski mehr oder weniger glaubhafte globale Temperatur-Rekonstruktionen für die vergangenen 60 Millionen Jahre, aber nicht für die Zeit davor. Grundlagen sind etwa Ablagerungen in den Ozeanen, von Organismen oder verschiedenen Atomsorten (Isotopen). Die CO2-Konzentration lasse sich durch direkte Messungen nur für die vergangenen 800 000 Jahre zuverlässig rekonstruieren - und zwar aus Proben von Eisbohrkernen in der Antarktis. Ältere Zahlenangaben beruhten aus indirekten Messungen und widersprächen sich häufig. "Die Daten aus der Paläoklimatologie unterstützen jedenfalls die Auffassung, dass CO2 ein sehr wichtiger Klimafaktor ist", betonte Ganopolski./hu/DP/nas


© dpa-AFX 2019
share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
13:22REGIERUNGSSUCHE IN ITALIEN :  Parteien mit mehr Zeit zum Verhandeln
DP
13:16Staatsmedium - China wird bald Gegenmaßnahmen auf US-Zölle präsentieren
RE
13:03Deutschland treibt mehr Handel mit Polen als mit Großbritannien
RE
13:01TAIYO JAPAN II GMBH : Laufzeitverlängerung
DP
12:41G7/MERKEL STÜTZT MACRON : Brände in Brasilien gehören auf Tagesordnung
DP
12:37Wirtschaftsministerium warnt vor Herbeireden von Rezession
RE
12:33BERICHT : Altmaier strebt europäisches Cloud-Netzwerk 'Gaia X' an
DP
12:31Union will Unternehmenssteuern bei 25 Prozent deckeln
RE
11:38G7/BÜNDNIS :  Staaten müssen mehr für Artenvielfalt und Naturschutz tun
DP
11:15UMFRAGE : Mehrheit hat Probleme beim Erkennen falscher Nachrichten
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung