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Eurozone verzeichnet niedrigstes Handelsplus seit 4 Jahren

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14.09.2018 | 14:43

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der Handelsüberschuss der Eurozone mit der restlichen Welt ist im Juli auf den tiefsten Stand seit vier Jahren gesunken. Bezogen auf die gesamte Europäische Union war der Außenhandel sogar fast ausgeglichen, wie aus am Freitag veröffentlichten Daten des Statistikamts Eurostat hervorgeht. Auch längerfristig geht es in der Tendenz nach unten. Doch US-Präsident Donald Trump als größter Kritiker der europäischen Überschüsse kann das nicht als Erfolg verbuchen. Denn ausgerechnet im Handel mit den USA hat sich keine vergleichbare Entwicklung gezeigt.

Der saisonbereinigte Exportüberschuss des Euroraums gegenüber dem Rest der Welt sei im Juli gegenüber dem Vormonat um 3,7 Milliarden auf 12,8 Milliarden Euro gefallen, teilten die Statistiker mit. Es handelt sich um den vierten Rückgang infolge; zuletzt hatte der Überschuss im Juli 2014 niedriger gelegen. Analysten hatten im Mittel nur ein geringes Absinken erwartet. Der fallende Überschuss war sowohl auf sinkende Exporte als auch auf steigende Importe zurückzuführen. Den mit Abstand größten Überschuss erreichte nach wie vor Deutschland mit 13,4 Milliarden Euro. Aber auch hier wurde ein Rückgang verzeichnet.

Nach unbereinigten Daten lag der Handelsüberschuss der Eurozone im Juli bei 17,6 Milliarden Euro. Bezogen auf die gesamte Europäische Union war der Handel mit einem Plus von nur 0,1 Milliarden Euro sogar fast ausgeglichen - nach einem Überschuss von 7,8 Milliarden Euro im Vorjahresmonat. In den Monaten Januar bis Juli 2018 verzeichnete die EU insgesamt sogar ein Defizit in Höhe von 4,1 Milliarden Euro, nach einem Plus im Vorjahreszeitraum von 6,3 Milliarden Euro.

Auf den ersten Blick scheinen diese Zahlen ein Segen für Trump zu sein. Die Handelsdaten stehen seit seiner Amtseinführung im Fokus, weil er immer wieder Europa und insbesondere Deutschland mit dem Vorwurf unfairer Handelspraktiken attackiert. Demnach werden auf Kosten der USA hohe Überschüsse in der Handelsbilanz erzielt.

Doch auf den zweiten Blick sehen die Zahlen für den US-Präsidenten nicht gut aus. Zwar ging im Juli auch der Überschuss des Eurozonen-Handels mit den USA von 11,1 Milliarden Euro im Vormonat auf 9,8 Milliarden Euro zurück. Allerdings ist hier kein vergleichbarer Tiefstand zu verzeichnen. Stattdessen liegt der aktuelle Wert nach einigen Schwankungen nach oben und unten nur geringfügig unter dem Niveau vom Januar 2017, als Trump zum Präsidenten vereidigt wurde.

Betrachtet man die Monate Januar bis Juli 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, ist der Eurozonen-Überschuss im Handel mit den USA sogar gestiegen. Das gilt auch für die gesamte Europäische Union. Hier legte das Plus in den ersten sieben Monaten dieses Jahres im Vorjahresvergleich von 67,1 auf 79,3 Milliarden Euro zu./tos/bgf/fba


© dpa-AFX 2018
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