Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

EZB-Chefvolkswirt sinniert über längere Ausdehnung der Anleihenkäufe

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
12.10.2017 | 08:34
ECB executive board member Praet speaks during conference in Sofia

New York (Reuters) - EZB-Chefvolkswirt Peter Praet hat Argumente für eine zeitlich längere Ausdehnung der in Deutschland umstrittenen Anleihenkäufe präsentiert.

In einem ruhigeren Marktumfeld seien Investoren geduldiger und könnten einen Stimulus besser einschätzen, "der von einem Ankaufplan ausgeht, der über eine ausgedehntere Zeitstrecke auszuführen ist", sagte Praet am Mittwoch in New York laut Redetext. Investoren seien in solchen Zeiten geduldiger. Zwar ging Praet in seiner Rede nicht so weit, sich für eine größere Verlängerung der Käufe mit einem geringerem Monatsvolumen auszusprechen. Er merkte aber an, dass es der Euro-Zone konjunkturell so gut gehe wie seit Jahren nicht mehr. Die Erholung sei solide und belastbar.

EZB-Präsident Mario Draghi hatte signalisiert, dass die Notenbank auf ihrer Zinssitzung am 26. Oktober über die Zukunft der Anleihenkäufe entscheiden wird. Es wird erwartet, dass die Währungshüter dann darüber bestimmen, ob sie ihre Käufe nur für eine kurze Zeit mit einem vergleichsweise eher hohen Monatsvolumen verlängern oder die Käufe eher länger fortsetzen aber mit einem eher kleineren Monatsvolumen. Früheren Angaben von Insidern zufolge haben die Euro-Wächter bereits mehrere Modelle für eine Verringerung der Käufe ab Januar diskutiert. Das Wertpapier-Programm ist momentan das schärfste Schwert der Währungshüter im Kampf gegen eine niedrige Inflation. Aktuell erwerben sie noch Wertpapiere im monatlichen Umfang von 60 Milliarden Euro.

Bundesbank-Vorstand Joachim Wuermeling sprach sich unterdessen für ein Abschmelzen des Kaufprogramms aus. "Für die Bundesbank ist es wichtig, gerade die Staatsanleihekäufe wegen ihrer gravierenden Nebenwirkungen auslaufen zu lassen", sagte Wuermeling am Mittwoch in Brüssel laut Redetext. Selbst dann bliebe die Geldpolitik expansiv. Denn es komme nicht so sehr auf die Höhe der monatlichen Zukäufe an, sondern vor allem auf das Gesamtvolumen der erworbenen Titel. Nach den bisherigen Planungen wird das Programm Ende Dezember 2017 ein Volumen von 2,3 Billionen Euro erreicht haben. "Mit der Reinvestitionspolitik werden auslaufende Anleihen durch den Ankauf neuer Papiere ersetzt," sagte Wuermeling. Der geldpolitische Stimulus durch die Käufe bleibe daher hoch.

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
08:25Trump will Stabilitäts-Expertin als Fed-Gouverneurin nominieren
RE
08:24USA steigt zum größter Sojalieferant der EU auf
RE
08:17Brasiliens Notenbank belässt Leitzins auf Rekordtief
RE
08:14ULRICH W. HANKE : „Der 20. September ist ein guter Einstiegstag beim DAX“
MA
07:56OTS : Capgemini / World Retail Banking Report 2018: Banken sind gefangen ...
DP
07:54DEVISEN : Euro weiter unter 1,17 Dollar und 1,13 Franken
AW
07:44ZVEI ZENTRALVERBAND ELEKTROTECHNIK UND ELEKTRON : Auslandsgeschäft der Elektroindustrie weiter stark
PU
07:40DEVISEN : Euro unter 1,17 US-Dollar
DP
07:30KREISE : China will Einfuhrzölle weiter senken - USA wohl erst einmal außen vor
DP
07:18USA NEHMEN DIALOG MIT NORDKOREA WIEDER AUF : Atom-Abrüstung bis 2021
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung