Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

EU beschließt harte Haltung im Handelsstreit mit USA

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
17.05.2018 | 10:53
French President Macron, British Prime Minister May and German Chancellor Merkel during the EU-Western Balkans Summit in Sofia

- von Andreas Rinke

Die angedrohten US-Schutzzölle für Stahl- und Aluminium-Einfuhren aus der EU müssten "ohne Konditionen und ohne Limit" fallen, sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag nach einem informellen Abendessen der 28 EU-Regierungschefs am Vorabend in Sofia. "Hier haben wir eine gemeinsame Haltung", unterstrich Bundeskanzlerin Angela Merkel am Donnerstag vor Beginn des EU-Westbalkan-Gipfels: "Wir wollen eine unbefristete Ausnahme." Danach sei man bereit, mit der US-Regierung darüber zu sprechen, wie man die Barrieren im transatlantischen Handel abbauen könne.

Die EU-Regierungen machen damit auf dem informellen Gipfel politisch den Weg für die EU-Kommission frei, eine klare Position im Handelsstreit mit US-Präsident Donald Trump einzunehmen. In den vergangenen Tagen hatte sich die Tonlage etlicher Europäer gegenüber Washington verschärft. Am Mittwoch hatte etwa EU-Ratspräsident Donald Tusk gesagt, mit Freunden wie Trump könne man sich fragen, wieso man eigentlich noch Feinde brauche. Etliche EU-Regierungschefs äußerten sich auch am Donnerstag sehr kritisch.

"Was wir gerade erleben, ist eine sehr unberechenbare amerikanische Politik", sagte etwa Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz, der die transatlantischen Beziehungen wegen Trumps Alleingängen als "sehr belastet" bezeichnete. Die USA handelten "schlicht und ergreifend" gegen europäische Interessen: "Das können und wollen wir uns nicht bieten lassen." Man könne erst über den Abbau von Zöllen sprechen, wenn die Amerikaner eine dauerhafte Ausnahme für die EU zugesagt hätten.

Während die EU-Regierungen in der strategischen Frage der Aufstellung gegenüber Trump einig sind, gibt es Nuancen beim taktischen Kalkül. Während Macron fordert, dass man EU-Firmen auch gegen US-Sanktionen schützen und notfalls entschädigen müsse, will Kanzlerin Merkel die Amerikaner auffordern, die Schutzzölle gegen EU-Firmen nicht einzuführen und gleichzeitig über mögliche gegenseitige Handelserleichterungen sprechen.

Beim Abendessen hatten die 28 EU-Staats- und Regierungschefs auch die Bereitschaft angedeutet, mit den USA über eine stärkere Nutzung von US-Flüssiggas in Europa zu sprechen. Hintergrund ist der Wunsch der Amerikaner, LNG-Gas nach Europa zu verkaufen. Dies hätte einen doppelten Effekt, weil es das große Handelsdefizit der USA gegenüber der USA und vor allem Deutschland vermindern könnte. Zum anderen sieht die US-Regierung die Gasverkäufe aus Russland an EU-Staaten aus strategischen Gründen sehr kritisch.

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
17:53LIRA-KRISE IN DER TÜRKEI :  Konferenz mit tausenden Investoren
DP
17:50Pfund-Anleger fürchten sich vor Brexit-Chaos
RE
17:37Brandenburg verspricht Aufklärung im Pharmaskandal
DP
17:36WOCHENVORSCHAU : Termine bis 30. August 2018
DP
17:36TAGESVORSCHAU : Termine am 17. August 2018
DP
17:34Top-Manager der Credit Suisse wechselt zur Deutschen Bank
RE
17:26DPA-AFX ÜBERBLICK : KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 16.08.2018
DP
17:10Türkischer Finanzminister versucht Investoren zu beruhigen
RE
17:10Mindestens fünf weitere Bundesländer von Pharmaskandal betroffen
DP
17:09WEGEN IMPFSTOFF-SKANDAL : Funktionäre in China müssen Posten räumen
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung