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Devisen: Euro zieht etwas an - Franken schwächer zu Dollar und Euro

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11.01.2019 | 13:01

FRANKFURT (awp international) - Der Euro ist am Freitag gegenüber dem US-Dollar leicht gestiegen. Die Gemeinschaftswährung wird gegen Mittag bei 1,1529 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Vorabend. Auf Wochensicht hat der Euro im Handel mit dem Dollar etwa ein Prozent an Wert gewonnen.

Derweil tendiert der Franken auch zum Wochenschluss schwächer zu Euro und US-Dollar. Zahlreiche Strategen haben auf die recht deutliche Abwertung am Vortag verwiesen. Aktuell kostet ein Euro 1,1333 Franken, nachdem er sein Tageshoch zuvor bei 1,1340 erreicht hatte. Auf diesem Niveau stand er zuletzt um die Weihnachtszeit. Doch auch wenn der Franken aktuell etwas zur Schwäche neigt, mit der Brexit-Abstimmung in der kommenden Woche könnte sich das Bild schnell wieder ändern, sind sich Devisenexperten einig. Der US-Dollar geht unterdessen zu 0,9830 Franken um. Zum Vergleich: Am Donnerstagmittag stand er noch bei 0,9758 Franken.

Am Mittag sorgen Nachrichten zum Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union für Bewegung am Devisenmarkt. Ein Bericht über eine Verschiebung des Brexit über den angesetzten Austrittstermin am 29. März hinaus gaben Euro und Pfund zunächst einen Schub. Die Kurse pendelten sich aber schnell wieder ein. Am Dienstag kommender Woche wollen die Parlamentarier über den Austrittsvertrag abstimmen. Premierministerin Theresa May hatte die Abstimmung zuvor wegen einer sich abzeichnenden Ablehnung des Vertrags verschoben.

In den vergangenen Tagen erhielt der Euro vor allem auch durch einen geschwächten Dollar Auftrieb. Mehrere Vertreter der US-Notenbank Fed hatten sich für ein vorsichtigeres Vorgehen bei der Erhöhung der Leitzinsen ausgesprochen. So hatte US-Notenbankchef Jerome Powell am Vortag seine zurückhaltende Geldpolitik bekräftigt. In der Nacht äusserte sich auch der stellvertretende Fed-Vorsitzende Richard Clarida dementsprechend.

Konjunkturdaten, wie etwa der überraschend starke Rückgang der Industrieproduktion in Italien im November, bewegen den Euro hingegen kaum. Am Nachmittag könnten allerdings Kennzahlen zur Preisentwicklung in den USA für neue Impulse am Devisenmarkt sorgen.

/elm/jsl/fba

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