Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Devisen: Euro steigt auf Dreijahreshoch - Zum Franken ebenfalls im Plus

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
12.01.2018 | 13:32

FRANKFURT (awp international) - Der Durchbruch in den Sondierungen für eine grosse Regierungskoalition in Deutschland hat den Euro am Freitag weiter beflügelt. Im Mittagshandel kostete die Gemeinschaftswährung bis zu 1,2137 US-Dollar. Das war der höchste Stand seit Ende 2014, also seit rund drei Jahren.

Gegenüber dem Franken legte der Euro am Freitag-Morgen ebenfalls zu. Die Gemeinschaftswährung geht am Mittag bei 1,1778 CHF um. Der US-Dollar schwächte sich zum Franken dagegen deutlich ab. Er verlor rund einen halben Rappen und kostet am Freitag-Mittag 0,9712 CHF.

Nach mehr als 24-stündigen Sondierungen haben sich die Vorsitzenden von Union und SPD darauf geeinigt, ihren Parteien die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen zu empfehlen. An den Finanzmärkten sorgte der Durchbruch, der auf SPD-Seite noch mit einigen Fragezeichen wie einer Parteitagsabstimmung versehen ist, für Erleichterung. Eine Regierungsbildung in der grössten Volkswirtschaft der Eurozone, die seit der Bundestagswahl vom Herbst nur von einer geschäftsführenden Regierung geleitet wird, wird mit dem Durchbruch etwas wahrscheinlicher.

Schon am Donnerstag war der Euro kräftig gestiegen. Auslöser waren Hinweise aus der EZB auf eine perspektivisch weniger lockere Geldpolitik. Auf der jüngsten Zinssitzung des EZB-Rats sei man sich einig gewesen, die geldpolitische Kommunikation zu ändern, falls sich das Wirtschaftswachstum und die Inflation wie erwartet entwickelten, hiess im Protokoll der Sitzung vom Dezember.

Die Aussagen wurden an den Märkten als Signal gedeutet, dass sich die Notenbank langsam, aber sicher von ihrer extrem lockeren Geldpolitik ein Stück weit verabschieden könnte. Fachleute rechnen damit, dass die EZB ihre zur Konjunktur- und Inflationsbelebung aufgelegten Wertpapierkäufe einstellen könnte, möglicherweise noch im späteren Verlauf dieses Jahres. Ein Ende der Niedrigzinsphase wird mit diesem Schritt aber nicht in Verbindung gebracht. Vielmehr dürfte die Notenbank ihre Niedrigzinspolitik noch bis weit ins Jahr 2019 fortsetzen, schätzen Experten.

Im weiteren Handelsverlauf dürften Marktteilnehmer auf neue Konjunkturzahlen aus den USA blicken. Für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed wichtig sind Inflationszahlen, die im Nachmittagshandel veröffentlicht werden. Die gedämpfte Teuerung gilt als fehlendes Puzzleteil für raschere Zinsanhebungen durch das Fed. Daneben werden Umsatzzahlen vom amerikanischen Detailhandel erwartet, die Hinweise auf den Zustand des privaten Verbrauchs geben.

/bgf/jkr/nas/yl/kw

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
19:24EUROPÄISCHEN UNION : Europäische Kommission begrüßt die Unterstützung der Mitgliedstaaten für die Beilegung eines WTO-Streits mit den Vereinigten Staaten
PU
19:13KRANKENHÄUSER IMMER TEURER : Ausgaben steigen auf 16,4 Milliarden Euro
DP
19:12HANDELSSTREIT : EU und USA sprechen über Einfuhr von Rindfleisch
DP
19:06Südkorea sieht Lösung des Konflikts mit Nordkorea in Reichweite
DP
18:53FORSTLEUTE : Waldschäden betragen zwei Milliarden Euro
DP
18:27Zustimmung für dritte Europa League - DFL hat auch Bedenken
DP
18:21Bekanntmachung nach Art. 5 Abs. 4 b) und 5 der VO-EU Nr. 596/2014 des EU Parlaments und des Rates vom 16.04.14 über Marktmissbrauch und gemäß Art. 6 Abs. 2 der DVO-EU 2016/1052 der Kommission vom 8.03.16 über die Durchführung von Stabilisierungsmaßnahmen
DP
18:03Luxus-Schnellboot ist eine Fälschung
DP
18:00Forstleute beklagen riesige Waldschäden und fordern mehr Personal
DP
17:57Italien hält trotz EU-Kritik an Haushaltsentwurf fest
RE
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung