Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Devisen  >  Alle News

News : Wirtschaft & Devisen

Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & DevisenRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisenPressemitteilungen

Deutscher Export verliert an Schwung - dennoch Rekord in Sicht

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
09.01.2019 | 12:46

WIESBADEN (awp international) - Deutschlands Exportwirtschaft steuert trotz internationaler Handelskonflikte und einer Delle im November auf ein neues Rekordjahr zu. In den ersten elf Monaten 2018 stiegen die Ausfuhren von Waren "Made in Germany" um 3,7 Prozent auf 1221,7 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Im gesamten Jahr 2017 war die Bestmarke von 1279,0 Milliarden Euro erreicht worden (plus 6,2 Prozent).

Im November verlor der für die deutsche Wirtschaft wichtige Export allerdings an Schwung. Die Warenausfuhr blieb den Angaben zufolge mit 116,3 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahresmonat nahezu unverändert. Die Importe stiegen dagegen um 3,6 Prozent auf 95,7 Milliarden Euro. Im Vergleich zum starken Oktober sanken Ausfuhren und Einfuhren.

"Die Weltkonjunktur ist belastet durch den Handelskonflikt zwischen den grössten Volkswirtschaften USA und China und den damit verbundenen Risiken. Noch sind die Exporte stabil, aber die Anzeichen für eine konjunkturelle Abkühlung mehren sich", analysierte der Präsident des Bundesverbandes Grosshandel, Aussenhandel, Dienstleistungen (BGA), Holger Bingmann.

Angesichts der vor allem von den USA angeheizten internationalen Handelskonflikte und der Unwägbarkeit des Brexits hatte der Aussenhandelsverband BGA seine Prognose für das Gesamtjahr 2018 zuletzt nach unten korrigiert. Erwartet wird ein Exportwachstum von 3,5 Prozent. Ursprünglich hatte die Branche mit einem Plus von 5 Prozent gerechnet.

Derzeit gebe es zu viele Krisen im globalen Handel, die für Druck auf die deutsche Exportwirtschaft sorgten, erläuterte Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING -Bank in Deutschland. Allein der vergleichsweise schwache Euro habe etwas zur Stützung der deutschen Exportgeschäfte beigetragen.

Nach Einschätzung der Weltbank wächst die Weltwirtschaft zwar weiter, das Wachstum wird aber langsamer. "International haben die Handels- und Produktionsaktivitäten nachgelassen, Handelskonflikte bleiben ein grosses Thema und in einigen der grossen Schwellenländer sind die Finanzmärkte vehement unter Druck", heisst es in der in Washington vorgestellten Analyse./mar/DP/jkr

share with twitter share with LinkedIn share with facebook
share via e-mail
0
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
09:03DAX-Analyse am Morgen: Richtung gesucht
MA
08:54Inflation in Deutschland 2018 leicht angezogen auf 1,9 Prozent
RE
08:54DEUTSCHLAND : Starker Anstieg bei Einbürgerungen nach Brexit-Referendum
DP
08:47BRITISCHER BOTSCHAFTER : Keine Mehrheit für zweites Brexit-Referendum
DP
08:40OTS : sum.cumo GmbH / Neues Jahr - neuer Job? sum.cumo will ihre Crew auch ...
DP
08:31AUF EINEN ESPRESSO : Wall Street im Nerv-Modus – Jederzeit Short Squeezes möglich
MA
08:18DEUTSCHLAND : Inflation im Dezember etwas schwächer - 2018 insgesamt aber höher
AW
07:59DEVISEN : Pfund und Franken nach Brexit-Abstimmung stabil
AW
07:55Tücken bei der Erbschaft
MA
07:48Keine Brexit-Sorgen an den Märkten - Wirtschaft hofft und bangt
DP
News im Fokus "Wirtschaft & Devisen"
Werbung