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Deutsche Anleihen legen zu - starke Kursverluste in der Türkei

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10.08.2018 | 13:06

FRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen haben am Freitag von einer hohen Nachfrage nach als sicher geltenden Wertpapieren profitiert. Auslöser war der Sturzflug der türkischen Lira. Dieser löste nicht nur Sorgen über die Türkei, sondern auch über das Engagement europäischer Banken in der Türkei hervor. Bis auf italienische und griechische Papiere wurden von dieser Stimmung alle Staatsanleihen im Euroraum beflügelt.

Der für den deutschen Rentenmarkt richtungsweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum Mittag um 0,20 Prozent auf 162,91 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel im Gegenzug auf 0,35 Prozent. Türkische Staatsanleihen gaben hingegen stark im Kurs nach. Die Rendite zehnjähriger Titel stieg über die Marke von 20 Prozent. Ausfallversicherungen auf Staatsanleihen (CDS) der Türkei verteuerten sich sprunghaft.

Am Freitagmorgen war die türkische Lira schlagartig um zeitweise 13,5 Prozent eingebrochen. Die Währungsturbulenzen schlugen bis auf die europäischen Finanzmärkte durch. Grund war ein Bericht der "Financial Times", wonach die Europäische Zentralbank (EZB) mehrere große Banken wegen deren Engagements in der Türkei beobachte. Ökonomen des Bankhauses Berenberg halten derartige Sorgen aber für übertrieben.

Konjunkturdaten traten in diesem Umfeld klar in den Hintergrund. Analysten nahmen dennoch zur Kenntnis, dass sowohl Japan als auch Großbritannien im zweiten Quartal einen Wachstumsschub erhielten. Im weiteren Verlauf dürften amerikanische Inflationsdaten auf Interesse stoßen, da sie von hoher Bedeutung für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed sind./bgf/jkr/jha/


© dpa-AFX 2018
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